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Ministerin Anke Rehlinger zu Besuch beim Bürgerbus in Eppelborn

Bürgerbus Eppelborn : Ministerin Rehlinger besuchte den Bürgerbus

Zweimal in der Woche steht am Nachmittag das Telefon des Eppelborner Bürgerbusses kaum still. Immer montags und mittwochs sitzen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Telefonteams um Regina Alt und Matthias Kartes im Büro des Rathauses und nehmen die Anrufe entgegen.

Die Nachfrage seit der ersten Möglichkeit, sich telefonisch einen Platz im neuen Bürgerbus der Gemeinde zu sichern, ist groß, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde weiter heißt.

Angefangen vom Abholort und der Uhrzeit über die Frage, ob ein Rollator mit an Bord des Kleinbusses muss bis hin zu Fahrziel und voraussichtliche Dauer des Aufenthalts gibt es zahlreiche Details zu klären, ehe die Fahrt im System eingebucht wird.

Nach sechs Fahrtagen ist bereits Routine eingekehrt. So auch beim Fahrerteam um den Leiter Markus Baus. Die Fahrerinnen und Fahrer arbeiten Hand in Hand mit dem Telefonteam. „Die rund 20 Ehrenamtlichen aus Eppelborn engagieren sich in ihrer Freizeit, um ihren Mitmenschen eine individuelle Mobilität zu ermöglichen. Dafür möchte ich Ihnen allen herzlich danken“, erklärte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld am Donnerstagmorgen beim gemeinsamen Besuch mit Ministerin Anke Rehlinger am Bürgerbus. Sein Dank geht an das Wirtschaftsministerium, das dieses bürgerschaftliche Projekt mit 35 000 Euro unterstützt. Die Gemeinde Eppelborn hatte sich Ende 2019 um die Aufnahme beworben und wurde als Modellkommune ausgewählt. Nach Informations- und Planungsveranstaltungen, die aufgrund der Pandemie immer wieder verschoben werden mussten, konnte der Bus schließlich im November an den Start gehen.

Ministerin Anke Rehlinger überzeugte sich am Donnerstag vor Ort von dem Angebot. Sie erklärte: „Gerade im ländlichen Raum ist der öffentliche Personennahverkehr ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Manchmal sind es nur kleine Lücken im Angebot, die geschlossen werden müssen, um vor allem älteren Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einen einfachen Zugang zum ÖPNV und damit ein Mehr an Mobilität zu verschaffen. Bürgerbusse sind ein wertvolles Instrument, um solche Lücken zu schließen und Menschen auch ohne Auto diese Teilhabe zu ermöglichen.“