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Mentalmagier Harry Sher ließ 150 verblüffte Besucher zurück

Mentalmagier Harry Sher ließ 150 verblüffte Besucher zurück

„Wenn die Leute nach der Show gefragt werden, wie es war und sie antworten ‘Das musst du selbst erlebt haben', dann habe ich mein Ziel erreicht“, erklärte Harry Sher, Mentalist aus Frankfurt nach seiner Show „Hypnotica“ im Big Eppel in Eppelborn.

. Mit knapp 150 Gästen war die Show zwar vielleicht nicht so gut besucht, wie es sich der Veranstalter erhofft hätte, doch das Publikum, aber auch Sher profitierten von dem etwas intimeren Rahmen. Denn eins gleich vorweg - es gab am Ende der zwei überaus erstaunlichen Stunden wohl niemand, der den Saal ohne ein Fragezeichen auf dem Gesicht verließ. Und egal, ob die Zuschauer fest an die mentalen Fähigkeiten von Sher glaubten oder aber auch "den Trick hinter der ganzen Geschichte" suchten, verblüfft hatte er sie alle. Und das machte ihn ebenso zufrieden, wie die Tatsache, dass er in Eppelborn sein nagelneues Programm erfolgreich getestet hatte. "Das Eppelborner Publikum war klasse, die Reaktionen waren wie erhofft und ich hoffe, dass die Menschen die energetischen Kräfte positiv nutzen werden", sagte er.

Noch lange an den Abend denken wird Katja Schwarz aus Eppelborn . Sie hatte ihrem Mann Thorsten die Eintrittskarte zum Geburtstag geschenkt. "Letztes Jahr waren wir bei einem Zauberer, da musste ich auf der Bühne tanzen, jetzt stand ich wieder oben", sagte Schwarz, einer, der nach "dem technischen Trick" suchte. Zusammen mit seiner Frau erlebte er Unglaubliches, was auch das Publikum faszinierte. Nachdem Sher das Paar in eine Art Trance versetzt hatte, ließ er Tanja durch ihren Mann Berührungen spüren, die für die Zuschauer deutlich sichtbar, gar nicht stattfanden, selbst den Geruch einer Rose und ein lautes "Ich liebe Dich" ließ Sher auf unerklärliche Weise passieren.

Mit "einem absolut komischen Gefühl" ging Brian Flammann aus St.Wendel in die Pause. Er durfte in einem Kasten Gegenstände erfühlen, machte aus einer Suppenkelle einen Teelöffel, aus einem Damenschuh einen Schwamm. "Ich habe absolut einen Schwamm gefühlt, das ist einfach unglaublich, vor allem, weil ich an solche Dinge gar nicht glaube", sagte er.

Für Sher "Alltag", er hat sein Publikum absolut im Griff. Besonders eindrucksvoll zeigte er seine Fähigkeiten zum Finale, das ein wenig wie ein Feuerwerk der Unglaublichkeiten daherkam. Denn nicht nur die sechs Zahlen, die von zufällig ausgewählten Zuschauern zusammengetragen wurden, hatte er auf einem Lottoschein vermerkt, er wusste auch, dass Anna und Michael um 18 Uhr auf der Titanic ertranken, sagte sogar voraus, dass eine Dame im Publikum mit ihrer verstorbenen Mutter immer gerne Weinbergschnecken gegessen hat. Gerade diese Begegnungen mit Verstorbenen liegen ihm am Herzen, "für mich steht dahinter eine klare positive Aussage, ich gebe den Menschen Hoffnung", sagte er.