Marcus Simowski wird Trainer bei den Handballfreunden Illtal

HF Illtal : Simowski wird Trainer bei den HF Illtal

Der ehemalige Bundesligaspieler übernimmt zur neuen Saison das Traineramt beim Handball-Oberligist.

Die Handballfreunde Illtal haben einen Trainer für kommende Saison gefunden. Auf Steffen Ecker, der den Verein nach sieben Jahren als Trainer in Richtung des Drittligisten TuS 04 Dansenberg verlassen wird, folgt Marcus Simowski. „Ich hatte ein erstes, längeres Gespräch mit Präsident Markus Dörr, wo man gemerkt hat, da passt vieles“, berichtet Simowski. Nach einem weiteren Treffen mit weiteren Präsidiumsmitgliedern unter der Woche sei die Entscheidung endgültig gefallen.

Simowski ist den Handballern im Saarland bestens bekannt. Zu seinen aktiven Zeiten spielte er mit dem TV Niederwürzbach 1990 bis 1992 in der 1. Bundesliga und anschließend mit dem TuS 04 Dansenberg und dem TVA Saarbrücken in 2. Bundesliga und Regionalliga. Als Trainer betreute er unter anderem die HSG Völklingen, den HSV Merzig/Hilbringen in Oberliga-Zeiten. Mit der A-Jugend der HSG Völklingen schaffte er 2013 den Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Zuletzt war der A-Lizenz-Inhaber beim TV Willstätt als Trainer tätig, den er aus der Oberliga Baden-Württemberg in die 3. Liga führte. „Ich freue mich enorm auf die Aufgabe „Ich denke, dass ich zu einem sehr, sehr gut geführten Verein komme, mit sehr fanatischem, handballbegeistertem Publikum“, meint der 51-Jährige: „Aber jetzt kann ich noch ein wenig die Pause genießen und mich in Ruhe auf das neue Jahr vorbereiten. Ich drücke den Jungs die Daumen, dass diese Saison alles umgesetzt wird, was sie sich wünschen.“

Markus Dörr kann unterdessen weitere, gute Nachrichten vermelden: „Was feststeht, ist der nahezu komplette Kader. Es wird keine Abgänge geben außer den Bekannten. Ansonsten sind alle Spieler unter Dach und Fach“, bestätigte der Präsident. Insgesamt fünf Spieler werden die erste Mannschaft der Zebras zum Saisonende verlassen: Sebastian Hoffmann (Rückraum Mitte), Oliver Zeitz (Linksaußen, beide Karriereende), Tom Ihl (Rückraum rechts), Tobias Alt (Rechtsaußen, beide SV 64 Zweibrücken) und Patrick Bach (Kreis, VTZ Saarpfalz). Dörr: „Der Kader wird entsprechend unserer Philosophie, mit regionalen Talenten zu arbeiten, mit unseren eigenen Leuten aufgestockt.“ Konkret werden Yannik Jungblut, der ein Jahr an die HG Saarlouis „ausgeliehen“ war und Tim Groß (zweite Mannschaft) den Kader der ersten Mannschaft vervollständigen. Jungblut kann variabel auf beiden Außen-Positionen eingesetzt werden. Groß soll in die Rolle des Spielmachers schlüpfen. Mit Philipp Kockler, der sein letztes Jahr A-Jugend spielt, der ab dem neuen Spieljahr vollständig für die Aktiven-Oberliga-Mannschaft auflaufen wird, umfasst der Kader 13 Leute. „Den 14. Platz werden wir in Kürze komplettieren“, sagt Dörr.

Es sind gute Neuigkeiten, die den Handballfreunden vermutlich weiteren Auftrieb verschaffen werden. Nach zwei Siegen am vergangenen Wochenende und dem Erreichen des Halbfinals im DHB-Amateur-Pokal wartet nun die nächste, große Aufgabe auf den Vierten der Oberliga. Um 18 Uhr sind die Sportfreunde Budenheim zu Gast in der Hellberghalle in Eppelborn. Beim Tabellenzweiten kassierten die Handballfreunde trotz guter Leistung die bisher höchste Saisonniederlage (26:31). In Eppelborn hängen die Punkte aber nochmal deutlich höher.