Natur kann böse sein: Macherbacher Ortsrat sorgt sich um Standfestigkeit

Natur kann böse sein : Macherbacher Ortsrat sorgt sich um Standfestigkeit

  „Die Ausbesserung des Kopfsteinpflasters kann angegangen werden.“ Diese gute Nachricht des Macherbacher Ortsvorstehers Jürgen Nürnberger war das Ergebnis der vorangegangenen Beratungen des Ortsrates zum Nachtragshaushaltsplans 2019. Demnach werden weitere 20 000 Euro nach Verabschiedung des Gemeindenachtragshaushaltes und damit über 40 000 Euro für diese Maßnahme zur Verfügung stehen.

Die Ratsmitglieder waren sich einig, dass zunächst der schlechtere Teil in Angriff genommen werden soll. Das Problem im Kurvenbereich der Straße In Macherbach wurde im Ortsrat behandelt, nachdem Einwohner den Ortsvorsteher auf die Verkehrsbehinderungen an dieser Stelle angesprochen haben. Parkverbotsschilder an der neuralgischen Stelle lehnt Jürgen Nürnberger ab. Der Ortsrat war sich einig, dass mehr Wendekreis geschaffen werden muss, um den Busverkehr geordnet verlaufen zu lassen. Der Ortsvorsteher will in der Sache auch ein Gespräch mit den Gewerbetreibenden führen, dann soll die Angelegenheit noch einmal im Ortsrat behandelt werden.

Ein weiteres Thema: Gefahr durch alte Bäume am Beginn des Rundwanderweg am Bürgerhaus. Der durch einen Sturm umgestürzte Baum machte nach Ausführung des Ortsvorstehers deutlich, dass die noch stehenden Bäume ein erhebliches Gefahrenpotential darstellen. Von oberhalb des Bürgerhauses bis zum Rundwanderweg sollen die auf gemeindeeigenen Grundstücken stehenden Bäume auf ihre Standfestigkeit überprüft werden. Die Prüfung soll unter Beachtung der Erosionsgefahr bei Starkregenereignissen wie im vergangen Jahr erfolgen. Christine Brill regt an, für eventuell zu fällende Bäume neue Bäume anzupflanzen. Ortsvorsteher Jürgen Nürnberger informierte abschließend über den Veranstaltungstermin „Maibaumsetzen“ am Dienstag, 30. April.

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