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Ortsrat erleichtert: Macherbach bleibt eigenständig
Macherbach behält weiterhin seine Eigenständigkeit

Macherbach. Mit großer Erleichterung, so erklärte CDU-Mitglied Jürgen Nürnberger in seiner  Funktion als Ortsvorsteher des Eppelborner Gemeindebezirks Macherbach, habe der Ortsrat auf die gute Nachricht aus dem saarländischen Innenministerium reagiert. Entgegen bisheriger Aussagen, dass Macherbach aufgrund der zu wenigen Einwohner zum Stichtag seine Eigenständigkeit verlieren würde, hat das Ministerium nun die Gemeindeverwaltung darüber informiert, dass der kleinste Ortsteil von Eppelborn, wie bisher, weiter seine Eigenständigkeit behalten soll. „Wir werden diesen Umstand  allerdings nicht groß feiern, haben die Nachricht aber sehr erleichtert zur Kenntnis genommen“, sagte Nürnberger. Der Macherbacher Ortsrat tagte am vergangenen Donnerstagabend im örtlichen Bürgerhaus. Von Carolin Merkel

Mit großer Erleichterung, so erklärte CDU-Mitglied Jürgen Nürnberger in seiner  Funktion als Ortsvorsteher des Eppelborner Gemeindebezirks Macherbach, habe der Ortsrat auf die gute Nachricht aus dem saarländischen Innenministerium reagiert. Entgegen bisheriger Aussagen, dass Macherbach aufgrund der zu wenigen Einwohner zum Stichtag seine Eigenständigkeit verlieren würde, hat das Ministerium nun die Gemeindeverwaltung darüber informiert, dass der kleinste Ortsteil von Eppelborn, wie bisher, weiter seine Eigenständigkeit behalten soll. „Wir werden diesen Umstand  allerdings nicht groß feiern, haben die Nachricht aber sehr erleichtert zur Kenntnis genommen“, sagte Nürnberger. Der Macherbacher Ortsrat tagte am vergangenen Donnerstagabend im örtlichen Bürgerhaus.


Im Folgenden hatten sich die Ratsmitglieder wie in allen Ortsräten mit der Beschlussvorlage zum Erlass einer neuen Friedhofsgebührenordnung zu befassen. Macherbach selbst hat keinen eigenen Friedhof, rund 90 Prozent der Sterbefälle, erklärte der Ortsvorsteher, werden auf dem Friedhof in Calmesweiler beigesetzt. „Wir sehen ein, dass es in den kommenden Jahren Anpassungen im Bereich der Gebühren geben muss, aber nicht in der vorgelegten Form“, sagte Nürnberger.

Der Ortsrat forderte im Rahmen seiner einstimmigen Ablehnung der Gebührenordnung zudem eine Überarbeitung durch die Gemeindeverwaltung. Vielleicht, erklärte der Ortsvorsteher, könne auch kürzere Liegezeiten die Gebührenbelastung verringern. Einstimmig als Schöffen benannte das Gremium schließlich Rudolf Nürnberger.