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Wanderung
Leckeres aus Feld und Wiese

Was viele nicht wissen: Die Mehrzahl der Wiesenkräuter ist essbar. Experte Rainer Ulrich gibt Tipps zu essbaren Wildpflanzen.
Was viele nicht wissen: Die Mehrzahl der Wiesenkräuter ist essbar. Experte Rainer Ulrich gibt Tipps zu essbaren Wildpflanzen. FOTO: Rainer Ulrich
Eppelborn. Eppelborner Wandertage: Am 11. April findet eine „Ess-Exkursion mit Schmetterlingen“ statt.

Im Rahmen der Eppelborner Wandertage  finden auch  in diesem Jahr mehrere Wanderungen statt. Sie führen auf wechselnden und themenbezogenen Wanderwegen durch die idyllische Landschaft der Gemeinde Eppelborn und deren Umgebung, wie das Kulturamt jetzt mitteilt.


Am Mittwoch, 11. April, findet unter der Leitung von Rainer Ulrich die „Wildkräuterwanderung: Ess-Exkursion mit Schmetterlingen. Gutes für Mensch und Schmetterlingsraupe“ statt, die um 15 Uhr am Ortsausgang Dirmingen, Verlängerung Urexweilerstraße (Feldweg), erste Kreuzung (Abzweigung zum Frankenbacher Hof) startet. Frische Kräuter in der Küche sind ein absolutes Muss. Die Natur vor unserer Haustüre steckt voller Köstlichkeiten. Sie bietet eine Fülle von Pflanzen, aus denen man köstliche Wildkräutersalate bereiten kann. Beispielsweise aus Löwenzahn, Gänseblümchen, Pimpinelle, Schafgarbe und Gundermann – oder den (vermeintlichen) Gartenunkräutern Giersch und Vogelmiere.

Was viele nicht wissen: Die Mehrzahl der Blumen und Kräuter in den Wiesen sind essbar. Der erfahrene Freilandbiologe Rainer Ulrich vom Verein Illtaler Land zeigt und erklärt die Arten und gibt Tipps, wo man die Wildsalat-Pflanzen finden und von ähnlichen Arten unterscheiden kann. Rainer Ulrich ist auch ein Schmetterlingsspezialist, der im Kosmos-Verlag bereits zwei Bücher über die bunten Falter veröffentlicht hat. Er zeigt, dass viele dieser Pflanzen auch den Raupen unserer schönsten Schmetterlinge schmecken. Das Besondere: Die Raupen vieler Falterarten ernähren sich oft nur von einer bestimmten Wildblume. Sie sind also bei der Auswahl ihrer Nahrungsmittel viel anspruchsvoller als wir Menschen.



Viele der Wildpflanzen schmecken beiden – sie sind für Mensch und Raupe gleichermaßen eine Delikatesse. Zu ihnen gehören beispielsweise Knoblauchsrauke, Spitzwegerich, Rotklee, Mädesüß oder Sauerampfer.

Die Teilnahme an der Kräuterwanderung kostet drei Euro. Die Personenzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte keine Hunde und keine Körbe zum Sammeln mitbringen, da die Wanderung durch ein Schutzgebiet führt. Die Wanderung dauert etwa zwei Stunden. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldung und weitere Informationen gibt es bei Rainer Ulrich unter der Telefonnummer (0 68 06) 8 45 39 oder per E-Mail an ulrich.butterfly@
t-online.de