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Kultur, Soziales und Sport fördern

 Insgesamt durften sich Vertreter aus Sport, Kultur und den Hilfsorganisationen in Eppelborn über 6000 Euro freuen. Foto: Carolin merkel
Insgesamt durften sich Vertreter aus Sport, Kultur und den Hilfsorganisationen in Eppelborn über 6000 Euro freuen. Foto: Carolin merkel FOTO: Carolin merkel
Eppelborn. Zehn Vereine und Hilfsorganisationen aus der Gemeinde Eppelborn profitieren von der Förderung durch den Kommpower-Cent. Auch Eppelborns Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset lobte die Aktion. Carolin Merkel

. Für den Musikverein Harmonie Wiesbach war der Start in das Jahr 2016 alles andere als rosig. Zunächst, erzählt der stellvertretende Vorsitzende, Peter Groß, wurde dem Verein am Neujahrskonzert die Kasse geklaut. "Doch das ist noch nicht alles, zwei Wochen später wurde in unseren Probenraum eingebrochen und die Instrumente, die für die Anfänger dort lagern, wurden gestohlen." Ein herber Rückschlag für den Verein, der sich allein durch Konzerte und ehrenamtliches Engagement finanziert. Da kam die Aktion "KommpowerCent" der Gemeindewerke Eppelborn gerade richtig. Kurzerhand gab es am Montagabend für die Harmonie aus dem gut gefüllten Fördertopf die Summe von 900 Euro als Unterstützung für die Jugendarbeit. Aber nicht nur Groß, der zusammen mit Dirigent Carlo Welker und Nachwuchsmusikern im Koßmannforum den Scheck entgegennehmen durfte, konnte sich über eine Finanzspritze für die Vereinsarbeit freuen.


Neun weitere sport- und kulturtreibende Vereine aus der Großgemeinde sowie Hilfsorganisationen wurden bedacht. Zusammengekommen ist die Summe von 6000 Euro durch den Stromverbrauch der Kommpower-Kunden im ganzen Saarland.

Die kommunale Energie-Kooperation mit der Beteiligungsgesellschaft der Saarbrücker Stadtwerke sorgt durch gemeinsamen Strom-Einkauf für günstige Preise für die Verbraucher. Profitieren können davon Kunden in der Stadt Lebach sowie in den Gemeinden Eppelborn , Friedrichsthal, Heusweiler und Kleinblittersdorf.



Wie die Summe zusammengekommen ist, erläuterte Geschäftsführer Falk Ihrig. "Die Kooperation verzichtet auf einen Zehntel-Cent des Erlöses und stellt ihn dem Gemeinwohl zur Verfügung. Im vergangenen Jahr wurden 30 Millionen KW über alle Werke verkauft, was bedeutet, dass 30 000 Euro als KommpowerCent in die Region zurückfließen. Da es fünf Kommunen sind, bleibt am Ende für jede 6000 Euro, die es zu verteilen gilt", erläuterte er.

Die Verteilung machte sich die Jury, bestehend aus den Vertretern der Kommpower und den Ortsvorstehern, nicht leicht. Es galt, zahlreiche Anträge aus den Vereinen zu überprüfen. "Kriterien waren unter anderem die Finanzierungshöhe und die Dringlichkeit", erklärt Eppelborns Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset. Sie lobt das Projekt, das erstmals das Gemeinwohl in Eppelborn unterstützt. "Es wäre gut, wenn wir noch viele weitere Kunden gewinnen können, denn, wie man heute sieht, das Geld bleibt ja in der Region", sagt sie.