1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Eppelborn

Kevin Singh wechselt zu den HF Illtal

Handball-Oberliga : Zebras angeln sich Kreisläufer Kevin Singh

Mit der Verpflichtung des Abwehrhünen hat Handball-Oberligist HF Illtal seine Kaderplanungen weitestgehend abgeschlossen.

(red/mire) Als „vorgezogenes Ostergeschenk“ bezeichnet Handball-Oberligist HF Illtal seinen jüngsten Neuzugang Kevin Singh. Der Kreisläufer und Defensivspezialist kommt vom Saarlandliga-Spitzenteam HSG TVA/ATSV Saarbrücken ins Illtal. Der 1,96 Meter große und rund 100 Kilo schwere Abwehrhüne habe schon lange auf dem Zettel vieler Oberligateams aus dem Saarland gestanden. Umso erfreulicher sei es, dass sich Singh nun für die HFI entschieden habe, teilt der Verein mit. 

„Wir kennen Kevin ja schon von Kindesbeinen an, haben seine Laufbahn immer verfolgt. Er hat sich zu einem der stärksten Saarlandligaspieler entwickelt. Der Schritt in die Oberliga war eigentlich überfällig“, sagt HFI-Coach Marcus Simowski über seinen Neuzugang. Er ergänzt: „Jetzt haben wir noch einen weiteren Spieler im Kader, der einen richtig guten Körper auf die Platte bringt. Neben seiner gewohnten Position im Mittelblock und am Kreis trauen wir Kevin aber auch Aufgaben auf anderen Positionen zu. Ich habe da schon ein paar vielversprechende Optionen im Kopf“.

Singh freut sich ebenfalls auf seine neue Aufgabe bei den Zebras: „Mit einigen Jungs aus dem Illtaler Team habe ich schon so manche Schlacht geschlagen. Allerdings immer gegeneinander, künftig kämpfen wir nun miteinander“, sagt er.

Die Kaderplanung für das Oberligateam sei mit der Verpflichtung Singhs grundsätzlich abgeschlossen, teilt der Verein mit. Dennoch wollen die Illtaler insbesondere nach einem Linkshänder weiter die Augen offen halten.

Derzeit planen die HFI den Wiedereinstieg ins Training. Auch wenn aktuell offen scheint, ob sich die von Ministerpräsident Tobias Hans angekündigten Lockerungen für den Breitensport nach Ostern angesichts rasch steigender Inzidenzzahlen auch im Landkreis Neunkirchen werden halten lassen.

Allerdings sei das Training an sich auch weniger wichtig als „mal wieder alle Jungs beisammen zu haben und den Teamgeist zu wecken“, schreibt der Verein. Mitte April wird sich für die HFI zudem entscheiden, wie es mit dem „Final Four“ des deutschen Amateurpokals weitergeht, für den sich die Zebras qualifiziert hatten. Derzeit stehe nur fest, dass das Turnier nicht wie ursprünglich geplant in Hamburg ausgetragen wird. „Wir haben unsere Ideen zum Spielmodus mit eingebracht und hoffen auf gute Entscheidungen im Gremium“, schreiben die HFI.