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Karlheinz Müller für 35 Jahre Tätigkeit im Gemeinderat Eppelborn ausgezeichnet

Gemeinderat : Auszeichnung für 35 Jahre Gemeinderat

Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld dankte Karlheinz Müller mit der Koßmann-Medaille.

Mit der Neuwahl des Gemeinderates und der Ortsräte im vergangenen Jahr sind viele Mandatsträger aus den kommunalen Gremien der Gemeinde Eppelborn ausgeschieden. Bürgermeister Andreas Feld dankte den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern bereits am Neujahrsempfang der Gemeinde Eppelborn für ihre kommunalpolitische Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde. Da Karlheinz Müller aus dem Gemeindebezirk Humes am Neujahrsempfang verhindert war, dankte Eppelborns Bürgermeister am Dienstagnachmittag Müller für 35-jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat Eppelborn und zeichnete ihn mit der Bartholomäus-Koßmann-Medaille in Gold, der höchsten Auszeichnung der Gemeinde Eppelborn, aus.

„In all den Jahren seiner kommunalpolitischen Tätigkeit hat Karlheinz Müller stets sorgfältig einen Mittelweg zwischen parteipolitischem Auftrag und Wählerinteresse gesucht und gefunden. In diesen Spannungsfeldern hat er sich im Laufe der Jahre mit großer Sachkenntnis bewegt. Beruflich bedingt konnte er sein Wissen in den Bereichen Finanzen und Verwaltung in die Arbeit im Gemeinderat einbringen. Im politischen Miteinander war er fachlich immer gut informiert, gelegentlich auch mal streitbar, dabei aber immer fair und sachlich in der Diskussion, sagte Feld. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen, die seit März gelten, aber inzwischen gelockert wurden, konnte die Ehrung erst jetzt nachgeholt werden.

Karlheinz Müller engagierte sich von 1984 - 2019 im Gemeinderat Eppelborn für die Belange der Gemeinde und übernahm von 1994 bis 2015 den Fraktionsvorsitz seiner Partei (SPD) im Gemeinderat. „Auch wenn Karlheinz Müller seine politischen Ämter in der Gemeinde Eppelborn beendet hat, engagiert er sich weiter im Kreistag des Landkreises Neunkirchen für seine Heimatgemeinde. Dem Kreistag gehört er seit 1999 an und war von 2014 bis 2019 Erster Kreisbeigeordneter“, erklärte Feld abschließend.