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Umfrage bei Älteren
Die ältere Generation war Thema der Ortsratssitzung

Eppelborn. Der Ortsrat Eppelborn beschäftigte sich in seiner Jahresabschlusssitzung mit Themen, die ältere Menschen im Ort betreffen. Zunächst beschloss der Rat, im kommenden Jahr die Seniorenfeier gemeinsam mit dem Ortsteil Hierschied durchzuführen. Von Benno Weiskircher

Termin ist der 24. Februar.


In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Klaus Engel, über die Ergebnisse einer Umfrage, die der Seniorenbeirat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eppelborn durchgeführt hat. 544 Fragebögen wurden an einige zufällig ausgewählte Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Ortsteile versandt.

Bei den gestellten Fragen hatten die Senioren die Wahl zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten. So konnten sich die Befragten zu Themen wie bevorzugte Wohnform im höheren Alter, Freizeitangebote, angebotene Dienstleistungen im Ort, Angebote zu Kultur, Bildung und Sport oder auch ausreichende Berücksichtigung der Interessen älterer Menschen äußern. Rückläufe erfolgten in 155 Fällen. Waren für die Bewohner des Zentralortes Eppelborn die sozialen Angebote wichtig, so standen für die Menschen in anderen Ortsteilen die fehlenden Geschäfte im Ort und die weniger gute Verkehrsanbindung nach Eppelborn im besonderen Interesse. Die Kritikpunkte reichten von fehlenden öffentlichen Toiletten, ungeeignetes Pflaster am Marktplatz für Rollstuhlfahrer, zu wenige Ruhebänke bis hin zum gebührenpflichtigen Amtsblatt, falsches Parken und hohe Fahrtkosten im Nahverkehr. Unter Anfragen und Mitteilungen informierte der Ortsvorsteher die Ratsmitglieder über das Aufstellen einer Mitfahrerbank in Bubach Calmesweiler. Sie soll als Alternative zum öffentlichen Nahverkehr dienen. Da bisher lediglich eine Bank installiert ist, forderte der Rat, weitere Mitfahrbänke aufzustellen, um ein funktionierendes System zu erreichen.



Der Sprecher der SPD-Fraktion, Karl-Heinz Schmitt bemängelte, dass die Bahnhofstraße schon länger keine Beleuchtung hat und der Fußgängerüberweg am Wasgau fehlt. Am Ende der letzten Sitzung des Jahres dankte Berthold Schmitt den Mitgliedern des Ortsrates für ihr Engagement. „Wenn wir auch gelegentlich kontrovers diskutieren, so entscheiden wir doch immer zum Wohl der Menschen“, stellte Schmitt abschließend fest.