Humeser Ortsrat übt massive Kritik am Haushaltsplan

Humes · In der vorgelegten Form, das betonten die Ortsratsmitglieder in ihrer Sitzung am Montagabend einstimmig, werden sie den für Humes relevanten Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde Eppelborn nicht zustimmen.

Dabei geht es, wie Lothar Saar, SPD , und Karl Barrois, CDU , einhellig erklärten, weniger um die Ansätze, sondern vielmehr um die eingestellten Summen. So wollen die Ortsratsmitglieder eine Information zu den Arbeiten an einem gemeindeeigenen Haus, die mit 47 000 Euro zu Buche schlagen, ebenso hoch scheint ihnen der Ansatz von 30 000 Euro für das Rasengrabfeld. Ebenfalls für Diskussionen sorgte die Verschiebung der Sanierung einer Mauer an der Montessori-Grundschule, die dringend erneuert werden müsste. Das wurde jetzt, wie Ortsvorsteher Edgar Kuhn erläuterte, auf 2018 verschoben, das sei eine "Verarsche", betonte Saar.

Als "schlichtweg fehlerhaft", bezeichnete er auch den Ansatz im Haushalt in Bezug auf den Dorfplatz. Während, so sagte Kuhn, sich der Gemeinderat ohne Vorbehalt für den Bau und die im Haushalt eingestellten Gelder in einer Gesamtsumme von 295 000 Euro ausgesprochen hatte, ist im Haushalt der Jahre 2015/16 die Maßnahme nur mit Fördergeldern durchzuführen. "Wir wünschen ganz klar, dass der Haushalt in diesem Punkt geändert wird", sagte Saar.

Ebenfalls keine Zustimmung im Rat gab es für die neuen Friedhofsgebühren. "Das kann man nur ganz strikt ablehnen, denn diese Gebühren sind eine Zumutung für die Bürger", erklärt Saar. Als "nicht mehr sozial", wenn sich Bürger von Humes eine Bestattung nicht mehr leisten könnten, sieht auch Barrois die Anhebung der Gebühren. "Vielleicht sollte man nicht nur die Kosten anheben, sondern auch einmal darüber nachdenken, wie sich Geld einsparen lässt", gab Kuhn zu bedenken.

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