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Humes will das Haus Rech erhalten

Humes will das Haus Rech erhalten

Im Rahmen der letzten Sitzung des Jahres 2014 beriet der Ortsrat Humes unter Vorsitz von Ortsvorsteher Edgar Kuhn über die Gewichtung der Projekte für die nächsten Jahre.

. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen dabei der Ausbau der Kindertagesstätte und -krippe sowie bauliche Maßnahmen am Pfarrsaal. "Dort werden wir noch das eine oder andere auf den Weg bringen", gibt sich Ortsvorsteher Edgar Kuhn optimistisch.

Des Weiteren soll der Friedhof attraktiver und besser zugänglich gestaltet werden. Außerdem wird es dort einen Ausbau des Gehweges zur Kompostieranlage geben.

Ferner wird der Fokus auf Erhalt und Nutzung des Bauernhauses Rech sowie nachrangig auf der Straßensanierung im Ort liegen. Über diesen Punkt wurde eindringlich diskutiert. Peter Groß (AfD) sieht das möglichst zeitnahe Voranschreiten der Straßenbaumaßnahmen als deutlich wichtiger gegenüber Arbeiten am Bauernhaus an. Kuhn hielt dagegen: "Das Bauernhaus Rech als wichtiges kulturelles Gebäude für den Ort Humes sollte man auf jeden Fall erhalten!"

Auch Karl Barrios (CDU ) zeigte sich mit der Vorlage einverstanden: "Wir gehen alle Punkte so mit. Mit den aufgelisteten Projekten kommen wir unseren kommunalpolitischen Aufgaben nach."

Letztlich wurde trotz des Ressentiments der AfD die Liste, auf der neben dem Genannten noch weitere infrastrukturelle Maßnahmen , wie beispielsweise die Einrichtung eines neuen Spielplatzes hinter der Schule, verankert sind, mit den Stimmen von CDU und SPD angenommen.

Halteverbot "In der Humes "

Nach Auffassung des Ortsrates soll ein eingeschränktes Halteverbot in Teilen der Straße "In der Humes " eingerichtet werden. Besonders in den Abendstunden gebe es dort durch eine erhöhte Anzahl parkender Fahrzeuge Engpässe und somit eine verkehrsgefährdende Situation.

Lothar Saar (SPD ): "Es ist eine Zumutung, was dort passiert." Eine ordentliche Durchfahrt sei dort nicht mehr möglich und die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigt. 2013 wurde ein entsprechender Antrag schon einmal abgelehnt. Der Ortsrat Humes empfiehlt nun nachdrücklich, erneut einen Antrag zu stellen, um die Verkehrslage in dem Bereich des Ortes sicherer zu gestalten.

Der bisherige stellvertretende Ortsvorsteher Günther Bastuk stellt sein Amt zum kommenden Jahr zur Verfügung. Damit scheidet ein Mitglied aus, welches "sehr lange in den Gremien des kommunalpolitischen Bereiches tätig und immer zur Stelle war, wenn es Probleme zu lösen gab."

Karl Barrios, der lange Jahre mit Bastuk in dem Gremium zusammengearbeitet hat, erklärte: "Günther war über Jahre ein fairer Kommunalpolitiker, der immer ungefragt geholfen hat."