| 20:47 Uhr

Fußball
Fußball-Oberliga: Herzner schockt Hertha Wiesbach

Wiesbach. Die gute Nachricht: Fußball-Oberliga FC Hertha Wiesbach hat nach dem 4:1-Heimsieg am Samstag vor einer Woche gegen den FC Karbach erneut eine gute Leistung gezeigt. Die für die Tabelle deutlich bedeutsamere schlechte Nachricht: Trotzdem hat das Team von Trainer Michael Petry sein Auswärtsspiel beim TuS Mechtersheim am Samstag vor 182 Zuschauern mit 2:3 verloren. Von Philipp Semmler

Als Tabellen-13. steckt die Hertha weiter in der hinteren Tabellenhälfte fest. Dabei sind die Abstände sowohl nach oben wie nach unten aber gering: Der Tabellensiebte Karbach hat vier Zähler mehr als Wiesbach. Der Tabellendrittletzte VfB Dillingen aber auch nur vier weniger. „Die Niederlage in Mechtersheim war bitter, weil wir einen starken Auftritt hingelegt haben“, fand Petry. Beim zu Hause noch verlustpunkfreien TuS sah es auch bis zur 83. Minute so aus, als könnte seine Mannschaft einen Punkt entführen. Da stand es nämlich 2:2. Doch dann traf Stefan Herzner mit einem abgefälschten Schuss zum 3:2 für die Gastgeber. Auf der Gegenseite ging kurz danach ein ebenfalls abgefälschter Schuss von Giovanni Runco knapp vorbei.


„Da fehlt uns im Moment ein wenig das Glück. Aber so ist das halt, wenn du unten stehst und gegen eine Mannschaft von oben spielst“, meinte Petry kopfschüttelnd. „Das Spiel haben wir nämlich auf Augenhöhe gestaltet. Auf unserer Leistung können wir auf jeden Fall aufbauen.“

Mit einer ähnlichen Leistung wie beim Tabellenzweiten hofft der Übungsleiter, in den kommenden Wochen noch einige Zähler einfahren zu können: „Außer Völklingen haben wir in den letzten sieben Spielen vor der Winterpause nur noch Gegner aus der hinteren Tabellenhälfte. Da müssen wir punkten.“



Der erste der kommenden Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte ist Eintracht Trier. Der ehemalige Zweitligist ist am Sonntag um 15 Uhr in Wiesbach zu Gast. Die Moselaner sind vor der Partie überraschend nur Zwölfter. Petry bang vor diesem Spiel noch um den Einsatz von Matthias Lillig. Der Neuzugang vom SV Bübingen musste in Mechtersheim nach einem Schlag aufs Knie ausgewechselt werden. „Ich hoffe aber, dass seine Verletzung nicht so schlimm ist“, erklärt Petry.