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Fußball
Hertha will raus aus dem Tief

Wiesbach. Der FC Hertha Wiesbach hat in der Fußball-Oberliga seit neun Spielen nicht mehr gewonnen. Um zu vermeiden, dass die Sieglos-Serie zweistellig wird, muss Wiesbach am Samstag um 14.30 Uhr beim Schlusslicht FSV Salmrohr gewinnen. „Wir dürfen nicht anfangen, die Spiele zu zählen, die wir nicht gewonnen haben. Sonst werden die Depressionen noch größer“, sagt Hertha-Trainer Michael Petry. Von Mirko Reuther

Seine Mannschaft schien am letzten Samstag im Heimspiel gegen den FV Dudenhofen das erste Mal seit Anfang Oktober wieder ein Spiel zu gewinnen. Doch nach einem Stellungsfehler musste Wiesbach in der 89. Minute noch das 2:2 hinnehmen. „Schlimmer geht es kaum. Hinten hat jede Woche ein anderer Spieler einen Aussetzer. Und vorne machen wir aus unseren Möglichkeiten zu wenig Tore“, sagt Petry. Trotz der durchwachsenen Chancenverwertung bringt es Wiesbach bislang auf 35 Saisontreffer. Das sind mehr als doppelt so viele wie der FSV Salmrohr. Die Salmtaler, die erst zwei Saisonspiele gewinnen konnten, stellen mit 16 Toren in 20 Spielen den mit Abstand harmlosesten Sturm der Liga. „Die Stimmung nach dem Spiel gegen Dudenhofen war wie nach einer Niederlage. Aber es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir wollen in Salmrohr endlich wieder gewinnen“, sagt Petry.