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Hertha Wiesbach hat den Klassenverbleib geschafft

Hertha Wiesbach hat den Klassenverbleib geschafft

Durch den Punktgewinn am Mittwoch bei der Spvgg. Burgbrohl hat der FC Herta Wiesbach endgültig die Klasse gehalten. Trainer Helmut Berg rechnet jetzt mit einem schönen letzten Heimspiel gegen den SV Gonsenheim, denn auch die Gäste aus Mainz sind gerettet.

Hertha Wiesbach hat es geschafft. Mit dem 1:1 am Mittwochabend bei der Spvgg. Burgbrohl hat der FC Hertha auch die letzten Zweifel am Klassenverbleib in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ausgeräumt. Vor den letzten beiden Saisonspielen liegen die Wiesbacher sechs Punkte vor Rang 15. Weil mehrere Teams, die hinter der Hertha stehen, noch gegeneinander spielen, kann die Elf von Trainer Helmut Berg nicht mehr in die Abstiegszone rutschen.

"Ein bisschen gefeiert haben wir schon nach dem 0:0 letzte Woche in Karbach. Als wir die 40-Punkte-Marke geknackt hatten, wussten wir, dass eigentlich nichts mehr anbrennen kann", berichtet Berg. Er ergänzt: "Ein Kompliment an die Mannschaft für das, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten geleistet hat." Zu Beginn des Jahres lag Wiesbach nur drei Punkte vor dem letzten Tabellenplatz, der erste Abstieg der Vereinsgeschichte drohte. Doch unter Berg, der im Winter Heiko Wilhelm als Trainer ablöste, sammelte die Mannschaft 22 Punkte in den letzten 13 Spielen und kämpfte sich aus dem Keller.

In Burgbrohl war Wiesbach zu Beginn nicht gut im Spiel und geriet früh in Rückstand. Lukas Püttmann überwand Hertha-Torwart Julian Wamsbach mit einem Freistoß aus 20 Metern (7. Minute). Mit zunehmender Spieldauer kam Wiesbach besser ins Spiel. Burgbrohls Torwart Pascal Fischbach parierte einen Kopfball von Björn Recktenwald mit einer starken Fußabwehr.

Im zweiten Durchgang wurde der Druck der Gäste immer größer. In der 66. Minute flankte Engin Yalcin vom rechten Flügel, wieder war Recktenwald mit dem Kopf zur Stelle - und diesmal schlug der Ball unhaltbar im Tor ein. In der Schlussphase warfen die abstiegsbedrohten Hausherren alles nach vorne, die größeren Chancen hatte aber weiterhin Wiesbach . Doch es blieb beim 1:1.

"Nach den zweieinhalb Stunden Busfahrt hat bei uns am Anfang die Konzentration gefehlt, die zweite Halbzeit war dann aber stark", lobt Berg. Im letzten Heimspiel der Saison ist nun um 15.30 Uhr der SV Gonsenheim im Prowin-Stadion zu Gast. Berg: "Beide Mannschaften sind gerettet. Ich erwarte noch einmal eine schöne, offene Partie mit hohem Unterhaltungswert für die Zuschauer. In diesem Rahmen wollen wir uns auch von unseren Abgängen verabschieden."