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Fußball: Hertha-Trainer fordert Kampfgeist

Fußball : Hertha-Trainer fordert Kampfgeist

Der Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach muss im Saarlandpokal wie im Vorjahr früh die Segel streichen. Beim Saarlandligisten SV Mettlach kassierte Wiesbach am Mittwoch in der ersten Hauptrunde überraschend eine 1:3 (0:2)-Niederlage.

„Unterirdisch“ habe sich seine Mannschaft in den ersten 20 Minuten der Partie präsentiert, klagte Hertha-Trainer Michael Petry. Der 40-Jährige: „Wir hätten schon früh mit 4:0 zurückliegen können. Unser Auftritt war nochmal ein bisschen schlechter als beim 0:6 gegen Saar 05 Saarbrücken.“ Mettlach dominierte zu Beginn, ein Angriff über den linken Flügel brachte durch Fabian Theobald die Führung (5. Minute). Kurz darauf verlor Hertha-Verteidiger Sebastian Lück einen Zweikampf – Mettlachs Andreas Becker erhöhte auf 2:0 (15.). Danach kam Wiesbach besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Außenverteidiger Giovanni Runco der Anschlusstreffer (51.). Wiesbach vergab mehrere Gelegenheiten zum Ausgleich. In der 75. Minute entschied Becker mit seinem zweiten Treffer die Partie. „Wir waren blauäugig und haben das Spiel in der Anfangsphase verschenkt“, sagte Petry, der auch die vielen Verletzten seiner Mannschaft nicht als Ausrede gelten lässt: „Beim Gegner haben auch Spieler gefehlt.“ Am Samstag um 15.30 Uhr tritt Wiesbach in der Liga beim Tabellen-13. TuS Mechtersheim an. In der Oberliga läuft es rund. Wiesbach ist Dritter. Trotzdem ist Petry kritisch: „Einige Spieler haben ihre Chance gegen Mettlach nicht genutzt. Wir reden immer wieder über das Thema Zweikampfverhalten. Das klappt zwei Wochen und dann wollen wir wieder alles spielerisch lösen. Das ist auch eine Sache der Einstellung. In den nächsten Wochen kommen Gegner, die fußballerisch genauso gut sind wie wir. Wenn wir kämpferisch nicht eine Schippe drauflegen, wird es für uns ganz schwer.“