Handball: Wölfe können das Tempo der Zebras nicht mitgehen

Handball: Wölfe können das Tempo der Zebras nicht mitgehen

Saar-Derbys in der Handball-Oberliga versprechen spannende Unterhaltung, Nervenkitzel und pure Emotionen. Beim Lokalduell zwischen den HF Illtal und dem HSV Merzig-Hilbringen wurden die hohen Erwartungen der 550 Zuschauer am Sonntag in der Hellberghalle Eppelborn nur teilweise erfüllt. Der Tabellensechste bot seinen Fans beim 29:20 (17:10)-Heimsieg zwar kurzweiligen Tempo-Handball und reichlich Tore. Spannend war das aber leider nicht, weil der Tabellenvorletzte aus Merzig zu wenig Gegenwehr leistete. HSV-Trainer Marcus Simowski gab zu: "Was wir gezeigt haben, ist das, was momentan geht. Der Vizemeister war uns in vielen Bereichen überlegen."

Bereits nach einer guten Viertelstunde führten die Zebras klar mit 9:2. Zur Pause führte Illtal mit 17:10. "Das hätten wir nicht gedacht. Wir sind diesmal aber super in die Partie gestartet, und dann spielt es sich eben leichter", sagte HF-Kapitän Sebastian Hoffmann. Schuld an der mageren Torausbeute der Gäste war auch Robin Näckel, der im Zebra-Tor kaum zu überwinden war. "Nach schwächeren Spielen lief es heute richtig gut bei mir", sagte der HF-Schlussmann. Laszlo Kincses traf immerhin sechs Mal, doch der HSV-Rechtsaußen war im Gäste-Team die Ausnahme. "Illtal hat ein anderes Tempo gespielt, da konnten wir nicht mithalten", seufzte der Ungar.

Tore HSV Merzig-Hilbringen : Laszlo Kincses 6/1, David Pfiffer 4/1, Marcel Rudolph 2, Norbert Petö 2, Gerrit Peitsch 2, Christian Jung 1, Michael Arnold 1, Sebastian Klein 1, Lukas Fischer 1.

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