Geplantes Wohnbaugebiet Auf Wacken: Großes Interesse an Bauland in Bubach

Geplantes Wohnbaugebiet Auf Wacken : Großes Interesse an Bauland in Bubach

Das neue Wohngebiet „Auf Wacken“ bietet 30 Grundstücke – bevorzugt werden vor allem junge Familien aus dem Ort.

Mit einer Bürgerversammlung startete die Gemeinde Eppelborn vor einigen Tagen die Offenlegung eines neuen Baugebiets im Ortsteil Bubach. Auf der Wohnbaufläche „Auf Wacken“ sollen voraussichtlich auf 2,5 Hektar Fläche rund 30 Baustellen entstehen. Der Baubeginn, erläuterte Eppelborns Bürgermeisterin, könnte im Frühjahr 2019 erfolgen. Bis dahin, erklärte sie, gibt es noch etliche Schritte abzuhandeln.

Der erste Schritt, erklärte Claudia Lennartz vom Völklinger Büro agstaUmwelt, ist die erste Offenlage und die gleichzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. „Bis zum 26.Oktober haben interessierte Bürger die Gelegenheit, sich die Planungen im Rathaus ganz genau anzuschauen. Scheuen Sie sich nicht, stellen Sie Fragen, geben Sie Anregungen, aber auch Ihre Bedenken zum Ausdruck“, appellierte sie an die zahlreichen Teilnehmer der Bürgerversammlung.

Lennartz erläuterte die Planung des zweiten Bauabschnitts, der im Wesentlichen die bereits bebaute Hans-Groß-Straße spiegelt. Auch hier, sagte sie, werde die Straße in „geschlängelter Form“ gebaut, um so ein „Durchschießen“ zu verhindern. Erweitert werden soll der bereits bestehende Spielplatz „da wir in den neuen Wohneinheiten mit Familien rechnen, die den Bedarf steigern“, sagte sie. Claudia Lennartz erläuterte den interessierten Zuhörern auch die zahlreichen Festsetzungen, die die Errichtung von Wohneinheiten klar regeln.

Von der Dachneigung über die Ziegelfarbe, die First- und Wandhöhe sowie die maximale Bebauung von 40 Prozent der Grundstücksfläche ist im Plan alles nachzulesen. Während sich ihr Büro mit dem Bebauungsplan beschäftigt hat, liegen die Erschließungsarbeiten in den Händen des Eppelborner Ingenieurbüros Leibfried. Die Erschließung, erklärte Müller-Closset, könnte, wenn das Baurecht im Februar 2018 hergestellt ist, im Frühjahr beginnen. Für die Vermarktung der Grundstücke, die voraussichtlich zwischen 550 und 750 Quadratmeter groß sein werden, ist die Levo Bank mit ihrer Tochter RWB Immobilien GmbH aus Wiesbach zuständig. Von Bewerberlisten, erklärte Levo Bank Vorstandsmitglied Andreas Bastuck, hält er nicht viel. „Schicken Sie uns einfach eine kurze Mail, dass Sie Interesse haben und wir werden uns, wenn wir die Preise kalkulieren können, uns bei ihnen melden. So geht keiner verloren“, erklärte er.

Denn eine bange Frage stand am Dienstag im Raum. Wer wird eines der Grundstücke bekommen? Auf jeden Fall, betonte die Bürgermeisterin mit Ortsvorsteher Werner Michel, werden junge Familien aus Bubach bevorzugt.

„Auf keinen Fall werden wir Grundstücke verkaufen, die irgendwann mal als Bauplatz für die Enkel dienen“, erklärte Michel. Ein Baubeginn spätestens drei Jahre nach Erwerb soll, betonte er, weitere Baulücken im Ortsteil vermeiden.

Anwohner, die in den beiden zuführenden Straßen (Dompstraße und Bergstraße) wohnen, fürchten eine Zunahme des Verkehrs. Hier versprach Müller-Closset weitere Untersuchungen.