Gemeinde muss Vorgaben für Zuschüsse einhalten

Hierscheid · Hauptthema der jüngsten Ortsratsitzung in Hierscheid war die Gebührenerhöhung für Räume im Bürgerhaus. Der Ortsrat ist für eine moderate Erhöhung. Auch die Sanierung des Bürgerhauses stand auf dem Programm.

Für die saarländischen Kommunen wird es aufgrund der allgegenwärtigen Sparmaßnahmen zunehmend wichtiger, Einnahmen zu generieren.

Im Ortsrat Hierscheid diskutierte man in diesem Zusammenhang die Neufassung der Nutzungs- und Endgeldforderung für den Freizeit- und Hallenbetrieb der Gemeinde Eppelborn. Dabei ging es vornehmlich um die Gebührenerhöhung für die Benutzung der Räume im Bürgerhaus. "Man ist wieder mal dabei, die Hallengebühren zu erhöhen", sagte Ortsvorsteher Reiner Paul (CDU ).

Die Anhebung der Gebühren soll kontinuierlich über die nächsten Jahre verteilt erfolgen. Annette Engel (SPD ) hielt es für "sinnvoll, dass es jährlich moderat steigt, damit man später keinen Riesenanstieg hat". Der Ortsrat sprach sich geschlossen für die nötigen Schritte aus. Paul: "Um die Kosten zu decken, muss ein gewisser Anteil eingeholt werden". Einnahmenerhöhungen insgesamt seien zudem eine Voraussetzung für Förderungen seitens der Landesverwaltung, erklärte Paul: "Das Land gibt Zuschüsse nur, wenn die Gemeinde die Vorgaben erfüllt." In Hierscheid hofft man, mit den Fördergeldern Sanierungsarbeiten am Bürgerhaus finanzieren zu können. Obgleich dies schon öfters angestoßen wurde, habe sich bisher, abgesehen von einer ersten Bestandsaufnahme, nichts mehr getan, so Paul. Frühestens im nächsten Jahr sei hier mit Fördermaßnahmen zu rechnen.

Kritisiert wurden indes die steigenden Verunreinigungen durch Hundekot. Obwohl seitens der Gemeinde informiert wurde, dass nur bestimmte Flächen zum "Gassigehen" genutzt werden sollten, scheint dies bei einigen Hundebesitzern noch nicht angekommen zu sein.

Dass sich die Tiere nicht an Vorgaben halten, ist den Ortsräten klar. Allerdings sei es den Besitzern der Tiere doch ohne Weiteres möglich, einfach eine Tüte dabeizuhaben - für den Fall der Fälle. "Es wäre kein Thema, wenn man den Kot einfach wegmachen würde. So etwas muss ja nicht sein!" meinte Paul, der entsprechende Informationen nochmals im Amtsblatt veröffentlichen will.

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