Fußball-Oberliga: Hertha Wiesbach muss in Pfeddersheim ran

Fußball-Oberliga: Hertha Wiesbach muss in Pfeddersheim ran

Wiesbach ist nach einem tollen Saisonstart etwas ins Straucheln gekommen. Die zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge beunruhigen Trainer Michael Petry allerdings nicht. Er schaut lieber auf das Spiel in Pfeddersheim.

Die Erfolgsserie des Fußball-Oberligisten FC Hertha Wiesbach fand zuletzt mit zwei Pflichtspielniederlagen in Folge ein jähes Ende. Im Pokal verlor Wiesbach beim Saarlandligisten SV Bübingen mit 2:3, in der Liga setzte es gegen Aufsteiger Rot-Weiß Koblenz gar eine 0:4-Heimpleite. Wiesbachs Trainer Michael Petry bleibt vor dem Auswärtsspiel am Samstag um 15.30 Uhr bei der TSG Pfeddersheim dennoch gelassen: "Solche Spiele gibt es, das ist eine normale Geschichte. Gerade weil unser Kader klein ist, und wir in den letzten Wochen verletzte, angeschlagene oder erkrankte Spieler ersetzen mussten. Mit 26 Punkten und Platz vier stehen wir immer noch gut da." Ganz zu den Akten legen wollte Petry die letzten beiden Niederlagen aber auch nicht: "Das Pokal-Aus ist bitter. Wir haben die Qualität, einen Saarlandligisten auch ersatzgeschwächt schlagen zu können. Und dem ersten Gegentor gegen Koblenz gehen gefühlt fünf individuelle Fehler voraus."

In Pfeddersheim will der FC Hertha nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. "Wir treffen auf einen Gegner, der in den vergangenen Jahren immer im oberen Tabellendrittel gelandet ist und der mit Kevin Gotel und Andreas Buch über ein gefährliches Sturmduo verfügt", warnt Petry.

Er kann in Pfeddersheim womöglich wieder auf Carsten Ackermann zurückgreifen. Der Kapitän, der monatelang mit Bandscheibenproblemen ausfiel, befindet sich seit zehn Tagen wieder im Training. Dafür fehlen dem Trainer Verteidiger Mike Baier (Knie) und Mittelfeldspieler Marcel Noll (Schambein). Hinter den Einsätzen von Engin Yalcin und Marius Neumeier (beide erkrankt) stehen noch Fragezeichen. Personalprobleme anderer Art plagen den Gegner. Bei der 1:2-Niederlage der Pfeddersheimer beim SV Morlautern wurden am letzten Spieltag gleich drei TSG-Spieler vom Platz gestellt.