Für Hertha Wiesbach wird es wieder eng

Fußball : Für Hertha Wiesbach wird es wieder eng

Nach dem 2:0-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern II im ersten Spiel des neuen Jahres kassierte Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Einem 0:1 zu Hause gegen den FV Engers folgte letzten Samstag ein 1:3 bei Eintracht Trier.

Zwei Niederlagen, die Trainer Michael Petry dazu bewogen haben, den Blick in der Tabelle wieder ein wenig nach hinten zu richten. Zwar ist die Hertha vor dem Auswärtsspiel an diesem Sonntag um 14 Uhr bei Spitzenreiter Rot-Weiß Koblenz als Zehnter noch im Mittelfeld, aber der Übungsleiter warnt. „Für uns wird es jetzt wieder eng. Wir brauchen 40 bis 45 Punkte um die Klasse zu halten und wir haben erst 30.“

Aktuell beträgt Wiesbachs Vorsprung auf einen möglichen Abstiegsplatz neun Zähler (bei vier Absteigern) aber alle hinter der Hertha platzierten Teams haben noch eine oder sogar zwei Begegnungen weniger absolviert. Deshalb würde Petry auch gerne am Sonntag beim Spitzenreiter punkten, auch wenn der 42-Jährige weiß, dass dies schwer wird. „Gegen Koblenz hatten wir bisher immer enge Spiele, deshalb denke ich, dass für uns was möglich ist“, zeigt sich Petry optimistisch. Das Hinspiel verlor seine Mannschaft zu Hause mit 0:2, weil dem Gegner zwei Tore nach blitzschnell vorgetragenen Angriffen gelangen – eine der Stärken des Spitzenreiters. „Darauf werden wir natürlich achten. Wir werden schauen, dass wir auch bei eigenem Ballbesitz immer eine Absicherung nach hinten haben“, kündigt der Übungsleiter an.

Personell muss Petry in Koblenz nicht nur auf die langzeitverletzten Kilian Staroscik (Kreuzbandriss) und David Jostock (Hüft-Operation) verzichten. Fehlen werden auch Mittelfeld-Leistungsträger Hendrik Schmidt (Muskelfaserriss) und der nach einer Roten Karte in Trier gesperrte Flügelflitzer Lukas Feka. Im Tor wird Petry auf Philip Luck setzen. Der vor der Saison vom FSV Jägersburg gekommene Schlussmann spielte in Trier zum zweiten Mal von Beginn an. Stammtorwart Julian Wamsbach, der nach der Saison zum VfB Dillingen wechselt, musste auf die Bank. „Ich werde nach der Partie in Koblenz entscheiden, ob bis zum Saisonende beide Keeper ihre Einsatzzeiten bekommen – oder ob ich mich auf einen der beiden festlege“, verrät Petry.

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