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| 20:20 Uhr

Fünf Parteien stehen in Eppelborn zur Wahl

Eppelborn. Mit der CDU, der SPD, Bündnis90/Die Grünen, der FDP und erstmals auch der Linken buhlen am 7. Juni in Eppelborn gleich fünf Parteien um die Gunst der Wähler für die 33 Sitze im Gemeinderat

Eppelborn. Mit der CDU, der SPD, Bündnis90/Die Grünen, der FDP und erstmals auch der Linken buhlen am 7. Juni in Eppelborn gleich fünf Parteien um die Gunst der Wähler für die 33 Sitze im Gemeinderat. Insgesamt 15 228 Wahlberechtigte, darunter 1041 Erstwähler, haben zu entscheiden, welche der 118 Kandidatinnen und Kandidaten zwischen 19 und 79 Jahren künftig die Politik in der Illtalgemeinde mitbestimmen. Die Männer werden dabei wohl auch in der kommenden Legislaturperiode in der Mehrheit sein: 104 männlichen Wahlbewerbern stehen nämlich nur 33 weibliche gegenüber. Für die Grünen und die FDP treten sogar ausschließlich Männer an. Dass die so genannten "kleinen" Parteien in diesem Jahr zumindest einen Sitz erobern, ist mit der Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde sehr viel wahrscheinlicher geworden. Vor fünf Jahren erhielten beide Parteien bei 9079 abgegebenen Stimmen jeweils über 300. "Das hätte damals ohne die Fünf-Prozent-Hürde für je einen Sitz gereicht", weiß der stellvertretende Eppelborner Gemeindewahlleiter Leo Peter. Denn wichtig für die Berechnung der Sitzverteilung ist nicht nur, wie viele Stimmen auf die einzelnen Parteien entfallen, sondern auch die Wahlbeteiligung und die damit verbundene Anzahl aller gültigen Stimmen. Ein Beispiel: Würden bei der Wahl zum Eppelborner Gemeinderat genau 15 000 Wähler ihr Votum abgeben, bräuchte eine Partei 455 Stimmen um einen Sitz zu ergattern. Auf Ortsratsebene machen CDU und FDP in vier von acht Ortsteilen, Dirmingen, Habach, Hierscheid und Macherbach, das Rennen unter sich aus. In Eppelborn, Bubach-Calmesweiler, Humes und Wiesbach gibt es dagegen mit den Linken erstmals einen weiteren Konkurrenten im Kampf um die Mandate. Insgesamt 80 Ortsratssitze hat die Gemeinde Eppelborn zu verteilen, davon fallen 13 auf Eppelborn, je elf auf Bubach-Calmesweiler, Dirmingen und Wiesbach, je neun auf Habach, Hierscheid und Humes sowie sieben auf Macherbach. Darum konkurrieren 185 Bewerber, 138 Männer und 47 Frauen. Auch hier zwei Beispiele zur Sitzverteilung: Geben in Eppelborn 3900 Wähler ihre Stimme ab, dann braucht eine Partei 300 Stimmen für einen Sitz. In Humes wären es bei angenommenen 1500 Wählern 167 Stimmen. Gewählt werden kann in der Gemeinde Eppelborn in 20 Wahl- und zusätzlichen fünf Briefwahlbezirken. Mit der Ausnahme, dass in Humes das Wahllokal von der Schule in die Sporthalle verlegt wurde, gibt es keine Änderungen im Vergleich zur vergangenen Wahl. Die Briefwähler in Habach, Hierscheid und Macherbach werden übrigens nicht in einem eigenen Wahlbezirk ausgewertet. Ihre Stimmen wandern am Wahltag in die "normalen" Urnen. "Damit wird auch in den kleinen Orten unserer Gemeinde auf jeden Fall das Wahlgeheimnis gewahrt", erläutert Peter. Die Wahlbenachrichtigungskarten für die Kommunalwahl werden voraussichtlich noch in dieser Woche, spätestens in der nächsten, an die Wähler verschickt. Mit ihnen kann man auch die Briefwahl beantragen. Einen solchen Antrag kann man aber auch über die Internet-Seite der Gemeinde stellen. Seit Montag, 11. Mai, ist das Briefwahlbüro im Eppelborner Rathaus geöffnet und die Wahl damit eröffnet. mgs

Auf einen BlickIn den Ortsräten sind 18 der Kommunalpolitiker unter 30 Jahre, 19 zwischen 31 und 40 Jahre, 56 zwischen 41 und 50, 68 zwischen 51 und 60 Jahre und 24 über 61 Jahre alt. mgs