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Ulysses-Treffen
Freundschaftlicher Austausch in Harrogate

Die Mitglieder des Ulysses-Club Deutschland waren zu Gast bei einem Treffen in Großbritannien.
Die Mitglieder des Ulysses-Club Deutschland waren zu Gast bei einem Treffen in Großbritannien. FOTO: Hans-Hermann Bohrer/Ulysses / Picasa
Hierscheid/Harrogate. Motorrad fahren und für soziale Werte einstehen. Das ist der Ulysses Club. Jetzt gab es ein Treffen in England mit Teilnehmern von der Saar. red

Das Europatreffen der Ulysses Clubs, das 2010 durch den Ulysses Club Germany mit Sitz in Eppelborn-Hierscheid zum ersten Mal durchgeführt wurde, fand in diesem Jahr in der englischen Stadt Harrogate statt. Den Organisatoren vom Ulysses Club Großbritannien war es gelungen, in dem historischen Cedar Court Hotel den idealen Ort für das Treffen zu finden, wie es in einer Pressemitteilung des Hierscheider Clubs heißt. In dem Club organisieren sich Motorradfahrer aus aller Welt, die gemeinsam auf Tour gehen und für soziale Werte einstehen.


Weit über 100 Teilnehmer aus den europäischen Ulysses Clubs, aber auch aus Australien waren nach Harrogate gekommen.

Mit 24 Teilnehmern stellte der Ulysses Club Germany wieder die größte Gruppe. Als eine besondere Überraschung konnten die Saarländer zu Beginn des Treffens eine Video-Botschaft mit Grußworten von Nicole überreichen, die in dieser Stadt 1982 den European Song Contest gewonnen hatte. Für den Samstag und den Sonntag waren zwei Tagestouren vorbereitet. Auf kleinsten Straßen konnten die Fahrer malerische Dörfer und die atemberaubende, weite Landschaft des Nationalparks der Yorkshire Dales kennenlernen. Im Mittelpunkt standen jedoch auch diesmal wieder die vielen Gespräche mit alten Freunden, das Kennlernen neuer Ulysses-Mitglieder und auch die Planung gemeinsamer Touren.



Am Montag hieß es dann wieder Abschied nehmen. Das hieß aber nicht auch der Abschied von den britischen Inseln, denn viele der Mitglieder verbanden den Besuch des Treffens mit einem ausgedehnten Urlaub, oft zusammen mit den englischen Freunden.

„Das Schönste aber ist, dass wir nach vielen Tausend Kilometern, davon für einige zum ersten Mal im Linksverkehr, alle wieder sicher zu Hause angekommen sind“, so heißt es abschließend.