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Fördermittel zur Dorfentwicklung fließen nach Eppelborn

Nachhaltig soll es sein : Habacher Bauernhaus steckt in Sanierung

Eppelborn hat Geld für die Dorfentwicklung von EU, Bund und Land erhalten.

Der Europäische Landwirtschaftsfonds (ELER) ist Finanzierungsinstrument der EU für die Entwicklung der ländlichen Räume. Die Gemeinde Eppelborn setzt jetzt ELER-Mittel in Ortsteilen ein. Der Obere Schankraum Wiesbachhalle soll eine moderne Kommunikationsstätte für Vereine und Bürger werden, wie es heißt. Derzeit laufen umfangreiche Sanierungen. Der alte Fliesenbelag wird erneuert und die vorhandene Holzdecke durch eine Holzwolle-Akustikdecke zur erheblichen Verbesserung der Raumakustik ersetzt. Die vorhandene Thekenanlage und die Fenster werden überarbeitet. Die Wandflächen erhalten einen neuen Anstrich. Die bestehende Raumbeleuchtung wird durch neue LED-Leuchten ausgetauscht. Ebenso wird der Bereich der angrenzenden Küche sowie das vorhandene Behinderten-WC umgestaltet. Die Investitionen für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 85 590 Euro. Die Gemeinde erhält Zuschüsse von rund 55 600 Euro aus dem ELER-Programm (EU) sowie Zuschüsse aus Bundes- und Landesmitteln. Spätestens Ende Juni, so die Gemeinde, wird die Sanierungsmaßnahme beendet sein.

Geld für die nachhaltige Dorfentwicklung erhielt die Gemeinde auch für das historische Bauernhaus in Habach. Für Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen am Bauernhaus betragen die zuwendungsfähigen Ausgaben 72 500 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 25 410 Euro. Die Maßnahmen umfassen Torsturz, Scheunentor, Sandsteineinfassungen der Fenster und Türen sowie die Putzsanierung und die Sicherung der Wände. Die Sanierungen sind in vollem Gange.

Für die vollständige Sanierung des von der Gemeinde übernommenen Pfarrsaales in Humes werden ebenfalls ELER-Fördergelder vom Umweltministerium in Aussicht gestellt. Humes und Hierscheid erhielten dadurch eine moderne und zeitgemäße Versammlungsstätte.