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„Fehlerquote war katastrophal hoch“

„Fehlerquote war katastrophal hoch“

Die kleine Erfolgsserie des Fußball-Oberligisten FC Hertha Wiesbach ist gerissen. Nach drei Siegen in Folge verlor der FC Hertha am Ostersamstag beim FSV Salmrohr deutlich mit 0:4 (0:1). Ohne Top-Torjäger Björn Recktenwald (18 Treffer), der sich im Heimspiel gegen den FSV Jägersburg (2:1) eine Rippe gebrochen hatte, bekam Wiesbach im Salmtal die erste Chance der Partie: Stürmer Matthias Krauß scheiterte an FSV-Torwart Daniel Ternes, beim Nachschuss-Versuch wurde Marco Sieger rustikal vom Ball getrennt (13.

Minute). "Es gibt Schiedsrichter, die in der Situation Elfmeter pfeifen", haderte Wiesbachs Trainer Helmut Berg.

Seine Elf versuchte im Anschluss weiter Druck zu entwickeln, geriet aber in der 23. Minute in Rückstand. Die Hertha war zu weit aufgerückt, Salmrohr konterte über den linken Flügel, Anthony Ozoh traf am langen Pfosten zum 1:0. Angelo dal Col hätte ausgleichen können, doch sein Schuss im Strafraum strich knapp neben das FSV-Tor (41.).

Im zweiten Durchgang war Wiesbach dem 1:1 nah, doch nach einem haarsträubenden Ballverlust im Mittelfeld traf Kader Toure in der 63. Minute zum 2:0 für Salmrohr. Als Wiesbachs Verteidiger Jeremy Groß kurz darauf ein Eigentor unterlief (68.), war die Partie entschieden. Michael Kohns traf für den FSV noch zum 4:0-Endstand (74.). Berg analysierte: "Mit dem Einsatz der Mannschaft bin ich nicht einmal unzufrieden, aber unsere Fehlerquote war katastrophal hoch. Es war uns allen klar, dass wir in der Restrunde nicht von Sieg zu Sieg eilen werden, trotzdem habe ich gehofft, dass wir hinten mittlerweile stabiler stehen." Am Freitag trifft Wiesbach zu Hause im Saar-Derby auf Borussia Neunkirchen . Ob Björn Recktenwald dann wieder einsatzbereit ist, entscheidet sich im Laufe der Woche.