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Illtal radelt
Eppelborner treten kräftig in die Pedale

Rund 50 Teilnehmer, darunter auch viele Kinder und Jugendliche zählte die Illtal-Pedal in diesem Jahr.
Rund 50 Teilnehmer, darunter auch viele Kinder und Jugendliche zählte die Illtal-Pedal in diesem Jahr. FOTO: Merkel Carolin / Carolin Merkel
Eppelborn. Eine Traditionsveranstaltung ist die Illtal-Pedal, die jetzt wieder 50 Fahrradbegeisterte auf die Straße brachte. Von Carolin Merkel

Eine Herausforderung, das bekannten der 17 Jahre alte Joannes Schäfer und der ein Jahr jüngere Simon Federspiel, seien die rund zwölf Kilometer, die vor der Gruppe lagen, für sie eher nicht. Doch beide Nachwuchs-Mountainbiker des RV Schwabe Eppelborn waren dennoch sehr gerne zum Treffpunkt am Sonntagmorgen gekommen. Seit vier Jahren, erzählte Johannes, sind die beiden im Verein, mittlerweile auch als Trainer unterwegs. Das Mountainbike haben beide für sich entdeckt, „weil man da so schön in der Natur unterwegs sein kann“, so Simon. „Außerdem ist man viel motivierter, weil man kürzere Strecken auch selbst zurücklegen kann“, ergänzte Johannes.


Für die beiden, die gerne noch viel mehr Jugendliche für ihren Sport begeistern möchten, stand die Teilnahme an der alljährlichen Veranstaltung Illtal-Pedal außer Frage. Wie oft genau in Eppelborn der Verein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde zu dem Radsportevent eingeladen hat, konnte auf Anhieb niemand ganz genau sagen. Eppelborns Bürgermeisterin Brigit Müller-Closset schätzte, dass die Veranstaltung eine mindestens 25-jährige Tradition habe. Auch sie war am frühen Vormittag bei besten Radfahrwetter auf einem E-Bike zum Sportzentrum gekommen und stand mit Helm bewaffnet bereit, sich auf die Strecke zu begeben.

Die musste in diesem Jahr kurzfristig ein wenig verändert werden, zum einen hatte die Vegetation, zum anderen das jüngste Unwetter manche Stellen unpassierbar gemacht. Ganz vorne führte in diesem Jahr Susanne Schäfer, ebenfalls von der Mountainbike-Abteilung des Vereins die Gruppe an. Sie habe zwar als Kind, wie wohl alle Jungen und Mädchen, Rad gefahren, zum Mountainbike sei sie im Jahr 1993 gekommen, sagte sie. „Ich fahre aber auch heute hauptsächlich aus Spaß an der Freude“, erklärte sie. Und mit dieser Einstellung traf sie bei den rund 50 Teilnehmern aus allen Altersgruppen genau den Geschmack. So wie bei Tanja Frehde. Sie ist zusammen mit Mann und Kind am Wochenende viel unterwegs auf dem Rad. „Allerdings vermeiden wir es, die Räder mit dem Auto durch die Gegend zu kutschieren. Es gibt hier so viele schöne Strecken“, erklärte sie.



Für den Radfahrer-Nachwuchs lohnte sich die Teilnahme am Sonntag im Übrigen  ganz besonders, denn jedes Kind, das am Start war, erhielt eine Teilnehmerurkunde. Zudem erwartetet die stärkste Gruppe ein Pokal.