1. Saarland
  2. Neunkirchen
  3. Eppelborn

Eppelborn unterstützt Hertha Wiesbach mit 50 000 Euro

Hertha Wiesbach : Junge Fußballer dürfen sich freuen

Eppelborn unterstützt Hertha Wiesbach mit 50 000 Euro für die Infrastruktur.

(red) Der Gemeinderat Eppelborn hat unlängst einstimmig die finanzielle Unterstützung des Bauvorhabens des FC Hertha Wiesbach beschlossen. Gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichsleitern Werner Hell und Heiko Girnus hat Bürgermeister Andreas Feld jetzt an den Präsidenten des FC Hertha, Helmut Berg, und seinem geschäftsführenden Vorstand einen Scheck in Höhe von 50 000 Euro überreicht. Noch rollt der Ball aufgrund der Corona-Pandemie nur sehr eingeschränkt, doch die Baumaßnahme ist bereits weit fortgeschritten.

Der Verein, der im Spitzen- und Breitensport zuhause ist und dem die Jugendförderung seit mehr als 100 Jahren ein großes Anliegen ist, hat kräftig investiert. Neben dem bestehenden Gebäude wurde ein modernes Funktionsgebäude errichtet. Es wurde Platz geschaffen für Umkleiden und Duschen, die Technik, aber auch für Schulungen. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf rund 552 000 Euro, ein großer Teil kommt als Bedarfszuweisung vom Land. Auch die Gemeinde unterstützt die Maßnahme, die insbesondere der Jugendförderung dient. „Gerade die aktuellen Einschränkungen haben gezeigt, wie wichtig die Vereinsarbeit für unsere Kinder und Jugendlichen ist. Im Verein erleben sie Gemeinschaft und erfahren Sozialkompetenz. Mein Dank geht an alle ehrenamtlichen Akteure im Verein“, erklärte Bürgermeister Feld im Rahmen der Ortsbegehung. Hertha-Präsident Helmut Berg bedankte sich für die Unterstützung durch die Gemeinde. „Von Anfang an gab es einen konstruktiven Austausch und wir haben gemeinsam einen guten Weg gefunden. Die Förderung gibt uns Planungssicherheit für unsere weiteren Projekte“, erklärte er.

Das Erdgeschoss des zweigeschossigen Funktionsgebäudes soll bis zum Start in die Saison 2020/21 fertiggestellt werden. Die Umkleiden und Duschen in diesem Gebäude ermöglichen es, im Stadion Jugendspiele und Spiele der Ersten Mannschaft gleich nacheinander stattfinden zu lassen, wie Berg erläuterte.