Eppelborn setzt stärker auf Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden

Eppelborn setzt stärker auf Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden

Alle Fraktionen im Eppelborner Gemeinderat waren sich bei der jüngsten Ratssitzung darüber einig, dass Wege gesucht werden müssen, um die interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben. Die CDU-Fraktion hatte dazu einen Antrag gestellt, der zehn Felder aufzeigt, auf denen durch Kooperation mit den Nachbargemeinden möglicherweise Spareffekte erzielt werden können. "Interkommunale Zusammenarbeit ist zwar nicht das Allheilmittel", räumte CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt ein, "aber ein Punkt, mit dem man sich beschäftigen muss!" Auch die SPD , so Peter Stein , sei dafür, "mit Maß und Ziel bestimmte Dinge anzugehen." Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset begrüßte den hier vorgelegten "Ideenreichtum", wies aber zugleich anhand von Beispielen die CDU-Behauptung zurück, seit ihrem Amtsantritt habe sich in dieser Richtung kaum etwas getan. Katalog enthält elf Punkte

Alle Fraktionen im Eppelborner Gemeinderat waren sich bei der jüngsten Ratssitzung darüber einig, dass Wege gesucht werden müssen, um die interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben. Die CDU-Fraktion hatte dazu einen Antrag gestellt, der zehn Felder aufzeigt, auf denen durch Kooperation mit den Nachbargemeinden möglicherweise Spareffekte erzielt werden können.

"Interkommunale Zusammenarbeit ist zwar nicht das Allheilmittel", räumte CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt ein, "aber ein Punkt, mit dem man sich beschäftigen muss!" Auch die SPD , so Peter Stein , sei dafür, "mit Maß und Ziel bestimmte Dinge anzugehen." Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset begrüßte den hier vorgelegten "Ideenreichtum", wies aber zugleich anhand von Beispielen die CDU-Behauptung zurück, seit ihrem Amtsantritt habe sich in dieser Richtung kaum etwas getan.

Katalog enthält elf Punkte

Die christdemokratische Liste zählt unter anderem die mögliche Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden bei Bauhöfen und Feuerwehren auf, etwa durch gemeinsame Beschaffung von Materialien und Geräten oder gemeinsame Einrichtungen. Weitere Möglichkeiten, eine Zusammenarbeit zu prüfen, sieht die CDU bei Standesämtern, Inkasso-Sachen, Friedhöfen, beim Computer-Wesen, bei Kompostieranlagen, beim Öffentlichen Personennahverkehr oder in den Bereichen Sport und Kultur. Der Antrag wurde - auf Anregung des Piraten Dieter Schmidt ergänzt um einen elften Punkt Erwachsenenbildung (VHS) - einstimmig verabschiedet.