Ein Traum-Sonntag auf Finkenrech

Dirmingen · Ganz schön viel Kondition war gefragt am Sonntag, als das Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech seine Besucher gleich zu drei Veranstaltungen einlud. Ein zehn Stunden langer Programm-Marathon lockte die Besucher, dazu gab es jede Menge auf eigene Faust in dem Vorzeige- Garten des Landkreises zu entdecken.

 Mademoiselle Fleur (oben) strahlt mit den beiden Rosenköniginnen, Marina I. (links) und Aline I. um die Wette. Foto: Carolin Merkel

Mademoiselle Fleur (oben) strahlt mit den beiden Rosenköniginnen, Marina I. (links) und Aline I. um die Wette. Foto: Carolin Merkel

Foto: Carolin Merkel

Gleich am Vormittag wurden die ersten Gäste musikalisch von Mademoiselle Fleur alias Petra Raith, der Akkordeonspielerin mit den wohl längsten Beinen im Landkreis, begrüßt, und musikalisch ging es den ganzen Tag lang über weiter. Waren schon im Vorjahr zur Premiere der "Klingenden Gärten" trotz Regens viele Besucher zum Finkenrech gekommen, so war am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein bereits zur Mittagszeit mächtig was los. Insgesamt sorgten zwölf Gruppen auf drei Bühnen oder als "Walking Acts" dafür, dass die Natur nicht nur zu einem Genuss für die Nase, sondern auch für die Ohren wurde.

Die vielen kulinarischen Angebote, ob in flüssiger oder fester Form, ergänzten den Genuss für den Gaumen. Viele Familien hatten es sich am Vormittag im Schatten der Picknickwiese gemütlich gemacht und lauschten den Klängen der Band "Feinkost", die mit ihren eigenen Stücken, aber auch neuen und ungewöhnlichen Arrangements bekannter Musiker bestens unterhielten.

Zur gleichen Zeit gaben sich auf dem Festplatz, der zugleich den Rosenmarkt mit einem großen Angebot an Pflanzen und Dekorationen beheimatete, zwei Königinnen in royalem Blau ein Stelldichein. Noch einmal konnte Rosenkönigin Marina I. (Kurth) mit ihrem charmanten Lächeln die Freunde der königlichen Blume begrüßen. Begleitet wurde sie dabei von ihrer Amtsnachfolgerin Aline I. (Schmolze), die ab sofort den Rosenkreis vertreten wird.

Kaum inthronisiert, hatte Aline I. die Aufgabe, die inzwischen 45. Kreisrosenschau, die in diesem Jahr nicht vor Regen, sondern vor Sonne geschützt, in den Schulungsräumen des Umweltzentrums, aufgebaut war, offiziell zu eröffnen. Doch lange hielt es selbst die Ehrengäste nicht in der Schau, die in diesem Jahr von den vier teilnehmenden Vereinen aus Illingen, Welschbach, Stennweiler und Wemmetsweiler sehr vielfältig arrangiert wurde. Schließlich gab es draußen so viel zu entdecken.

"Zwar ist unser Garten immer offen, doch zum Tag der offenen Gartentür haben auch wir uns besonders schön rausgeputzt. Allein der asiatische Garten ist sehenswert", schwärmte Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider. Sie ist stolz auf Finkenrech, "es rückt die Natur in unser Bewusstsein. Und wir dürfen die Natur nicht zerstören, haben die Verpflichtung sie zu pflegen und zu erhalten", mahnte sie.

Als wunderbare Zusammenarbeit zwischen kommunalen Gremien und ehrenamtlichem Engagement "nicht von oben verordnet, sondern von unten gewachsen", lobte Saarlands Umweltminister Reinhold Jost das Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen .

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