Ein Sieg als versöhnlicher Abschluss

Ein Sieg als versöhnlicher Abschluss

Der FV Eppelborn hofft morgen, mit einem Heimsieg gegen Halberg Brebach das Fußballjahr versöhnlich zu beenden. Für den TuS Steinbach geht es beim 1. FC Reimsbach darum, einen Konkurrenten auf Distanz zu halten.

Mit einem Heimspiel gegen den SC Halberg Brebach beendet der FV Eppelborn am morgigen Samstag um 15.30 Uhr das Punktspieljahr in der Fußball-Saarlandliga. Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage am vorletzten Spieltag bei Tabellenführer SV Mettlach und dem 1:1 am vergangenen Samstag bei seinem Ex-Verein SF Köllerbach ist Eppelborns Trainer Norbert Groß vorsichtig optimistisch. "Es ist zwar noch nicht der Fußball, den ich mir vorstelle und es ist auch nicht schön anzusehen, aber das hängt in erster Linie mit unserer Personalmisere zusammen", sagt Groß.

Dem Trainer fehlen schon länger wichtige Akteure wie Jens Schlemmer oder Maurice Schwenk verletzt, und daran krankt insbesondere die Offensive. "Im Spielaufbau und im Spiel nach vorn haben wir zu viele Mängel", klagt Groß, "und die müssen wir in der Winterpause unbedingt abstellen". Der FVE steht auf Platz 15, Brebach ist Zehnter. Groß hofft natürlich auf einen Sieg, er sagt aber auch: "Wir wollen uns nicht unter Druck setzen. Dennoch wäre ein Heimsieg am Samstag ein versöhnlicher Jahresabschluss."

Der TuS Steinbach war am Wochenende spielfrei, weil für das am vergangenen Sonntag angesetzte Heimspiel gegen den SV Bübingen sowohl der Rasen- als der Hartplatz auf der Trift unbespielbar waren. "Das wird aber keine Auswirkungen auf die Verfassung der Mannschaft haben", versichert Trainer Kai Decker vor dem letzten Punktspiel des TuS am morgigen Samstag um 15.30 Uhr beim 1. FC Reimsbach.

Für Decker wird die Partie des Tabellensechsten beim Vorletzten "ein erstes kleines Entscheidungsspiel, denn es ist eines jener Rückrundenspiele, die wir nicht verlieren sollten". In den kommenden Spielen gehe es nicht primär darum, sich in der Tabelle gut darzustellen, betont Decker, sondern es gelte, die Teams dahinter auf Distanz zu halten. "Deshalb wäre für uns ein Punktgewinn ganz wichtig, um die nicht näher herankommen zu lassen", meint der Trainer des Aufsteigers und sagt: "Zudem haben wir nach der 1:2-Hinrundenniederlage gegen die noch etwas gutzumachen."