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Ehrenamtliche kümmern sich um Eppelborner Atemschutzwerkstatt

Die Bürgermeisterin sieht sich die Ausrüstung an. Foto: Diener
Die Bürgermeisterin sieht sich die Ausrüstung an. Foto: Diener FOTO: Diener
Eppelborn. Die neue Eppelborner Atemschutzwerkstatt ist fertig. Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset hat sie jüngst mit Wehrführer Klaus Theis eröffnet. Die vier ehrenamtlichen Mitarbeiter der Atemschutzwerkstatt, Manuel Braun, Jochen Couturier, Michael Scherer und Oliver Rau, warten die Geräte nach jedem Gebrauch. Dazu zählen Einsätze, aber auch Übungen und Fehlalarme. Die Ausrüstung muss dabei demontiert, desinfiziert, getrocknet und nach eingehender Prüfung wieder montiert werden. Die Gemeinde Eppelborn verfügt über 60 Atemschutzgeräte, davon 16 Reservegeräte. Pro Gerät bedeutet das etwa eine Viertelstunde Arbeit. Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 30 Atemschutzgeräteträgern entstehen über sieben Stunden Arbeit. Das teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit. red

Die Sicherheit der Feuerwehrleute und der Menschen in der Gemeinde Eppelborn könnte ohne das große Engagement der vier Ehrenamtlichen sowie des stellvertretenden Löschbezirksführers Wolfgang Braun nur schwer gewährleistet werden. In Hamburg werden die Atemschutzbeauftragten bei einer Fachfirma fortgebildet.

Der Bau der Atemschutzwerkstatt stelle eine besonders wertvolle Investition in die Zukunft dar, so die Gemeinde. Aufgrund technischer Entwicklungen und gesetzlicher Vorgaben, war die im Gerätehaus Eppelborn seit 1983 betriebene Atemschutzwerkstatt 2013 an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gelangt.

Ein Anbau an das bestehende Gerätehaus in Eppelborn wurde in den Jahren 2014 und 2015 umgesetzt. Ab August bis November 2015 stellten die Mitglieder der Atemschutzwerkstatt die komplette Einrichtung fertig. Dazu gehörten die Arbeitsplätze, die Prüfstände und die technischen Geräte.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen.

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