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Drei Wochen im "richtigen Leben"

Eppelborn. Raus ins "richtige" Leben. Zumindest für drei Wochen war das die Devise für 93 Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Eppelborn. Endlich konnten die eigenen Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten in großen und kleinen Betrieben unter Beweis gestellt werden

Eppelborn. Raus ins "richtige" Leben. Zumindest für drei Wochen war das die Devise für 93 Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Eppelborn. Endlich konnten die eigenen Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten in großen und kleinen Betrieben unter Beweis gestellt werden. Mit 45 Eppelborner und 25 Lebacher Firmen leisteten die schulnahen Betriebe einen großen Anteil am Erfolg des diesjährigen Praktikums, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule weiter. Die Vorbereitungen auf das Schülerbetriebs-Praktikum laufen bereits seit Beginn des Schuljahres und umfassen die wichtigsten Regelungen der Berufs- und Wirtschaftswelt, Wissenswertes über Versicherungs- und Arbeitsschutz, Benimmregeln, und vieles mehr. Was ist jedoch die ganze Theorie wert, wenn es daran geht, Motoren zu zerlegen, Reifen zu wechseln, Kinder zu betreuen, Akten zu verwalten, Fassaden zu verputzen oder Staubsauger zu verkaufen? Theorie und Praxis gehören nun einmal in unserer hoch technisierten und hoch entwickelten Arbeitswelt zusammen. Zum Abschluss des Betriebspraktikums eröffnete jetzt im Mai die bereits traditionelle Ausstellung "Dokumenta 2009". In der Pausenhalle der ERS-Eppelborn präsentierten sich die Bereiche Handwerk/kreativ, Verwaltung/Büro, Bau, Einzelhandel, Sozial/pflegerisch, Gesundheit sowie KFZ/Metall in ansprechender und umfassender Art und Weise. So wurden zum Beispiel Blumengestecke, Holz-Vogelfutternäpfe, Aluminiumteile, Mauerwerk oder bedruckte T-Shirts aus eigener Produktion ausgestellt, ofenfrischer, hausgemachter Kuchen angereicht und Maniküre angeboten. Einfallsreiche und kreativ gestaltete Plakate informierten über die wichtigsten Ausbildungsberufe. Schüler, Eltern, Lehrer und Betreuer aus den Betrieben kamen in lockerer Atmosphäre ins Gespräch, heißt es weiter. red