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Drei neue Lurçat-Gemälde bereichern das Museum

Kuratorin Martine Mathias, der Präsident der Lurcat-Gesellschaft, Guido Merz, Museumsdirektor Matthias Marx und Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset am Bild „Gladiatoren", eine der drei Neuerwerbungen des Lurcat-Museums Eppelborn. Foto: Andreas Engel
Kuratorin Martine Mathias, der Präsident der Lurcat-Gesellschaft, Guido Merz, Museumsdirektor Matthias Marx und Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset am Bild „Gladiatoren", eine der drei Neuerwerbungen des Lurcat-Museums Eppelborn. Foto: Andreas Engel FOTO: Andreas Engel
Eppelborn. Mittlerweile umfassen die in Eppelborn ausgestellten Exponate fast das gesamt Oeuvre von Jean Lurçat. Neuzugänge sind zwei Gouachen und ein Ölgemälde; zudem gibt es auch einen neuen Katalog, „Malerei III“. eng

. Das neue Jahr begann im Jean-Lurçat-Museum in Eppelborn mit einer besonderen Veranstaltung. Der 6. Januar ist der 50. Todestag des französischen Künstlers Jean Lurçat (1892 bis 1966). Mit einem Festakt zu seinen Ehren wurde des Lebens und Werkes des Künstlers gedacht.

Im Rahmen der Feierstunde stellte Museumsleiter und Stiftungsvorsitzender Matthias Marx auch den neuen Katalog "Malerei III" den vielen Gästen im Museum vor. Zudem präsentierten Marx und Guido Merz, Präsident des Lurçat-Gesellschaft, die drei neuen Ankäufe: Die Gouachen "Gladiatoren" und "Wasserschildkröte" sowie das Ölgemälde "Passionsblumen". Merz dankte den ehrenamtlichen Kräften, die im Museum wirken, "ohne bürgerschaftliche ihre Leistung könnte das Museum nicht bestehen".

Marx erinnerte an das Leben des Künstlers, der stets hin- und her gerissen gewesen sei zwischen unterwegs sein und Wurzeln schlagen wollen. Kunst sei "ausgestreckte Hand", so Marx, "Leben heißt Kontakt und Kunst heißt Kontakt." Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten der Gitarrist Christoph Marx und das Quartett komplementär.

Die Jean-Lurçat-Gesellschaft ist eine internationale Vereinigung zur Pflege des künstlerischen Erbes von Jean Lurçat. Sie sieht ihre Aufgabe darin, diesem Ziel durch Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen, Begegnungen und einer ständigen Ausstellung näher zu kommen. Zusammen mit der Paul-Ludwig-Stiftung "Jean Lurçat" hat sie deshalb in den Räumen einer ehemaligen Schule in Eppelborn ein Museum eingerichtet. Mittlerweile umfasst die Sammlung fast das ganze Oeuvre des Künstlers. Das Museum besteht seit 13 Jahren. Die aktuelle Ausstellung in der früheren Kossmannschule umfasst 60 Exponate .