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Harmlose Angstmacher: Die Wespenspinne fühlt sich auch im Saarland wohl

Harmlose Angstmacher : Die Wespenspinne fühlt sich auch im Saarland wohl

Kopfüber hängt sie zwischen den Grashalmen in ihrem in Zickzacklinien gesponnenen Radnetz lauernd auf Beute: Überwiegend Grashüpfer, aber auch Bienen, Wespen, Schmetterlinge müssen dran glauben. Eben alle, die sich in ihrem Netz verfangen.

Ende Ende August legt die etwa 1,5 Zentimeter große Frau Wespenspinne ihre Eier, woraus wenige Tage später Minispinnen schlüpfen, die den Winter in Kokons im Gras überwintern. Sonnige Grasbiotope, ob feucht oder trocken, Brachland - alles wird von der ehemals im Süden angesiedelten Spinne als Lebensraum angenommen. Voraussetzung ist das Vorkommen vieler Insekten, sprich Beutetiere. Der Nabu Eppelborn hat ein Wespenspinnenweibchen auf dem beweideten Areal der ehemaligen Kiesgrube bei Welschbach entdeckt.