Der Ortsrat Bubach-Calmesweiler konstituiert sich

Ortsrat Bubach-Calmesweiler : Werner Michel sind 27 Jahre nicht genug

Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler im Amt bestätigt. Jörg Dresen als Stellvertreter.

Das Stimmenverhältnis im Ortsrat von Bubach-Calmesweiler ist auch nach der Kommunalwahl am 26. Mai gleich geblieben. Das Gremium wird in den nächsten fünf Jahren mit acht Vertretern der CDU und drei SPD-Vertretern besetzt sein. Für den wiedergewählten Ortsvorsteher Werner Michel (CDU) eine komfortable Mehrheit, auf die er sich stützen kann. Dem neuen Rat gehören Frank Bonner, Jörg Dresen, Dieter Erbel, Selina Erberich, Thomas Geber, Werner Michel, Sebastian Michel, Franz-Josef Tanzhaus (alle CDU), Andreas Koch, Hans Scholtes und Maria Theobald (alle SPD) an. Neu im Ortsrat: Erberich, Koch und Theobald.

In der von Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset geleiteten und zügig durchgeführten konstituierenden Sitzung wurden die Ratsmitglieder über ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten von der Verwaltungschefin informiert und im Anschluss per Handschlag verpflichtet. Bei der Wahl zum Ortsvorsteher nominierte die CDU Werner Michel, der schon seit 27 Jahren in Bubach-Calmesweiler dieses Amt innehat und die SPD Andreas Koch als ihre Kandidaten. Bei der geheimen Wahl entschieden sich sieben Ratsmitglieder für Michel, drei Stimmen entfielen auf Koch. Die Vereidigung des Ortsvorstehers und die Aushändigung der Ernennungsurkunde erfolgt im unmittelbaren Anschluss durch die Verwaltungschefin. Als erster Gratulant trat der unterlegene Andreas Koch auf.

Die Wahl zum Stellvertreter entschied Jörg Dresen (CDU) mit sieben Stimmen für sich. Drei Mitglieder votierten für den SPD-Kandidaten Hans Scholtes. „Ich denke, wir werden gut zusammenarbeiten, so wie in der Vergangenheit, wo wir die Beschlüsse zum größten Teil einstimmig gefasst haben“, sagte Michel in seiner Antrittsrede. So sollte auch in Zukunft verfahren werden, zumal auch andere Meinungen zugelassen und nicht abgewehrt werden, trotz einer deutlichen CDU-Mehrheit im Rat, so Michel weiter. Das ist auch der Wunsch von Andreas Koch, der feststellte: „Wir haben Gott sei Dank keine störenden Faktoren im Ortsrat.“ An die Ende September ausscheidende Bürgermeisterin gewandt sagte Koch: „Wir lassen dich nur mit einem weinenden Auge gehen. Ohne dich wäre das Projekt Schulgebäude nicht so gelaufen.“

Ortsvorsteher Werner Michel stellte zum Abschluss der Sitzung fest, dass vieles erreicht wurde, aber auch noch einige Dinge zu besprechen und zu erledigen sind. Im September will der Ortsvorsteher zur nächsten Sitzung einladen. Dann soll über die Pflege der Zusammenarbeit mit den Vereinen und die Vereinszuschüsse besprochen werden. Die Abgabe der Empfehlungen für den Haushalt 2020 wird ebenfalls Thema in einer der nächsten Ortsratssitzungen sein. So wünscht sich Michel, dass die Mittel für den Straßenausbau „Alter Weg“ im Haushalt 2020 untergebracht werden. Auch die Parkplätze am Bahnhof seien nicht vergessen. „Es waren noch einige Dinge zu klären“, erklärte Michel. „Ich wünsche Ihnen, dass sie Ihren Ortsteil auch weiterhin mit Ihren Entscheidungen nach vorne bringen“, sagte die Bürgermeisterin abschließend.

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