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| 20:21 Uhr

Fußball
Der FVE und sein erfolgreichstes Jahr der Geschichte

Eppelborn. Auch wenn das Punktspieljahr für den FV Eppelborn mit zwei Niederlagen gegen den TuS Mechtersheim (2:3) und beim SV Gonsenheim (2:5) endete, für den Sportdirektor ist eines unbestritten: „2017 war bisher das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte“, stellt FVE-Sportchef Tobias Saar heraus. Ausschlaggebend für diesen Superlativ waren die Meisterschaft in der Fußball-Saarlandliga und der Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Von Heinz Bier

Nach den ersten knapp sechs Monaten in neuer sportlicher Umgebung zieht der Sportdirektor eine positive Bilanz. Seine wichtigste Feststellung: „Sowohl aus sportlichen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen war es die richtige Entscheidung, den Aufstieg wahrzunehmen.“ Diese Meinung teilt auch der Vorsitzende des Vereins: „Nach dem Sieg im letzten Saisonspiel  in Primstal war es wichtig und richtig, aufzusteigen“, stellt Günter Schmitt klar. Und: „Es macht sehr viel Spaß, denn es ist ganz einfach eine andere Liga.“

Die Mannschaft könne in dieser Spielklasse viele neue Erfahrungen sammeln, glaubt Tobias Saar. Sie habe die Möglichkeit, auch mal in größeren Stadien zu spielen und zum Teil auch gegen Profimannschaften anzutreten. „Bis jetzt sind wir total begeistert“, versichert er, „auch wenn wir den einen oder anderen Punkt mehr haben könnten.“ Andererseits verweist Saar darauf, dass von bislang 22 Spielen zwölf nicht verloren wurden, „und das ist für uns als Aufsteiger in einer sehr starken Spielklasse nicht so schlecht.“ Auch der Vorsitzende hätte sich vor der Winterpause vielleicht noch drei Punkte mehr gewünscht. Aber Günter Schmitt erinnert an einige Spiele, die erst in den Schlussminuten oder gar in der Nachspielzeit verloren wurden.

Der Vorsitzende ist überzeugt, dass die Mannschaft wieder zurückkommen wird. „Wir werden die Flinte mit Sicherheit nicht ins Korn werfen“, versichert der Eppelborner Friseurmeister und er liefert auch Argumente. „Wir spielen einen guten Fußball und wir haben mit Jan Berger einen sehr akribischen Trainer, der nichts dem Zufall überlässt.“ Der Sportdirektor geht in seiner Bewertung auch auf den wirtschaftlichen Faktor des Aufstiegs ein. „Natürlich haben wir höhere Kosten, unter anderem durch weitere Fahrten zu den Auswärtsspielen“, sagt Tobias Saar und er ergänzt: „Aber im Vergleich zur Saarlandliga kommen auch mehr Zuschauer zu den Heimspielen und das führt auch zu einem größeren Umsatz beim Essen- und Getränkeverkauf im Stadion.“

Was die Kaderzusammenstellung angeht, habe der FV Eppelborn „optimal das Richtige gemacht“, ist sich der Sportdirektor sicher. „Wir wollten mit den Spielern in die Oberliga gehen, mit denen wir auch bei einem verpassten Aufstieg in der Saarlandliga weitergespielt hätten“, gibt Tobias Saar zu verstehen, „denn das ist die Marschroute beim FV Eppelborn“.

Der FV Eppelborn ist beim Mastersturnier in Hasborn hinter Saarlandligist Spvgg Quierschied Zweiter geworden, verlor das Finale deutlich mit 1:5. Verbandsligist FC Noswendel-Wadern landete auf Platz drei. Titelverteidiger FC Hertha Wiesbach (Oberliga) scheiterte in der Zwischenrunde.