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Das „wichtigste Spiel der Saison“

Das „wichtigste Spiel der Saison“

Der FC Hertha Wiesbach steht in der Fußball-Oberliga unter Zugzwang. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien könnte das Heimspiel an diesem Samstag um 15.30 Uhr gegen den Elften Arminia Ludwigshafen im Abstiegskampf ein richtungsweisendes sein.

"Wir wussten, dass die Spiele gegen Neunkirchen, Hauenstein und Koblenz hammerhart werden. Trotzdem haben wir uns mehr erhofft als den einen Punkt", sagt Trainer Helmut Berg.

Dabei konnte Berg zuletzt mit der Defensivleistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. In den letzten vier Ligaspielen setzte es 13 Gegentreffer. "Wir lassen die Stabilität vermissen, die uns noch zu Beginn des Jahres ausgezeichnet hat. Wir leisten uns immer wieder individuelle Fehler", moniert Berg. Zuletzt patzte im Auswärtsspiel bei Tabellenführer TuS Koblenz Torwart Julian Wamsbach folgenschwer. Berg weiß, dass solche Fehler bei nur noch sieben ausstehenden Partien immer schwerer zu korrigieren sein werden. Die Partie gegen Ludwigshafen bezeichnet er als "wichtigstes Spiel der Saison". Den Gegner hat Berg bei dessen 0:0 vor zwei Wochen bei Röchling Völklingen beobachtet. Seine Analyse: "Eine erfahrene Mannschaft mit guten Kopfballspielern, die viel mit langen Bällen operiert. Mit Daisuke Ando haben sie einen gefährlichen Mann im Sturm-Zentrum."

Unterdessen hat der FC Hertha seine Personalplanungen für die kommende Saison vorangetrieben: Stürmer Björn Recktenwald verlängerte seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr. Zudem verkündete Wiesbach nach Mittelfeldmann Nico Veeck (SV Bübingen) einen weiteren Neuzugang. Von der SV Elversberg II kommt der 21-jährige Hendrik Schmidt für zwei Jahre zur Hertha. Berg über den Kapitän der SVE-U21: "Hendrik ist ein talentierter, ehrgeiziger Spieler für das zentrale Mittelfeld, der perfekt zu unserer Philosophie passt."