Das Schreckgespenst kommt nach Wiesbach

Das Schreckgespenst kommt nach Wiesbach

Mit der TSG Pfeddersheim kommt am Freitag eine Mannschaft zum FC Hertha Wiesbach, die bisher noch gegen keinen saarländischen Fußball-Oberligisten verloren hat. Trainer Heiko Wilhelm hat ein Sorgenkind – aber auch ein Rezept.

Der FC Hertha Wiesbach will in der Fußball-Oberliga nach zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur finden. Am liebsten schon an diesem Freitag, dem Tag der Deutschen Einheit . Um 16 Uhr spielt dann die TSG Pfeddersheim im Wiesbacher Prowinstadion.

Der Gegner ist eine harte Nuss. Zum einen, weil der Tabellenvierte nach drei Siegen in den vergangenen vier Partien mit breiter Brust anreisen wird. Zum anderen aber auch, weil die TSG in dieser Saison so etwas wie das Schreckgespenst für die saarländischen Oberliga-Vereine ist. Pfeddersheim gewann gegen Borussia Neunkirchen (1:0), die SV Elversberg II (2:1) und den FV Diefflen (1:0). Nur der SV Saar 05 Saarbrücken schaffte es, dem Wormser Stadtteilclub zumindest ein 2:2 abzuringen.

"Pfeddersheim ist eine kompakte und robuste Mannschaft, die an einem guten Tag jeden Gegner in der Oberliga schlagen kann", sagt Hertha-Trainer Heiko Wilhelm, der die TSG bei deren Sieg bei der SVE II an der Kaiserlinde vor zwei Wochen beobachtet hat.

Sorgenkind beim Tabellensiebten Wiesbach ist derzeit die Defensive. Sechs Gegentore stehen aus den beiden vergangenen Partien zu Buche, 20 Gegentreffer sind es bereits in den bisherigen elf Saisonspielen. Zu viele für den Geschmack von Heiko Wilhelm: "Es gelingt uns zwar in einzelnen Spielen, die Defensive zu stabilisieren, aber eine Woche später machen wir dann wieder dieselben Fehler wie vorher", klagt der Trainer, der gegen Pfeddersheim unbedingt "Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung vermeiden" will.

Wilhelms Rezept ist einfach: "Fußball ist ein Zweikampfsport. Wenn wir aggressiv gegen den Ball spielen und die entscheidenden Zweikämpfe für uns entscheiden, gewinnen wir auch das Spiel."

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