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„Das richtige Feuer“

Eppelborn/Merchweiler/Hangard. In der Fußball-Saarlandliga bestreitet der FV Eppelborn bereits heute sein Heimspiel gegen die SF Köllerbach – ein Team, bei dem es auch ganz gut läuft. Besser in Tritt kommen will ebenso die SVGG Hangard. Heinz Bier

Mit zwei Auswärtssiegen und einem Unentschieden auf des Gegners Platz haben die drei Kreisvereine in der Fußball-Saarlandliga am vergangenen Wochenende für positive Ergebnisse gesorgt. Allen voran der FV Eppelborn , der nach dem 3:2-Sieg beim Tabellennachbarn VfB Dillingen schon seit zehn Spielen ohne Niederlage ist. Nach 28 Punkten in Folge ist das Team von Trainer Jörg Schampel zu einem ernst zu nehmenden Aufstiegskandidaten geworden.

Vor dem Heimspiel heute Abend gegen die SF Köllerbach um 19 Uhr warnt der Trainer aber: "Nachdem die Köllerbacher Vorrunde ähnlich geprägt war wie bei uns, hat sich der Verein in der Winterpause gezielt verstärkt. Das Ergebnis: drei Siege in den bisherigen drei Rückrundenspielen". Aber nach der bemerkenswerten Serie weiß Schampel auch um die Qualität der eigenen Mannschaft und betont deshalb: "Die Jungs haben im Moment das richtige Feuer. Sie wissen, dass sie ein lohnenswertes Ziel vor sich haben und ich hoffe, dass sich dieses Ziel vom Kopf auf die Füße überträgt".

Auch der SV Preußen Merchweiler hat mit dem 4:2-Auswärtssieg beim SC Halberg Brebach ein Ausrufezeichen gesetzt. "Wenn wir uns auch in den nächsten Spielen so präsentieren und derart konzentriert in die Zweikämpfe gehen, werden wir mit Sicherheit die Klasse halten", ist Trainer Bernd Gries vor dem Kellerderby am kommenden Sonntag um 15 Uhr zuhause gegen den FV Lebach überzeugt. Nach vier Punkten aus den beiden vergangenen Spielen hofft Gries, dass seine Elf das neue Selbstvertrauen auch in die Partie gegen Lebach mitnehmen kann. Das Spiel des 17. gegen den 15. ist zugleich das Duell zwischen der zweitschwächsten Heim-Mannschaft und des zweitschlechtesten Auswärtsteams der Liga. Daraus ergibt sich für den Merchweiler Trainer eine logische Zielsetzung: "Wir wollen unseren kleinen Lauf fortsetzen und werden alles dafür tun, dass es bei der zweitschwächsten Auswärtsmannschaft bleibt".

Die Sportvereinigung Hangard hat mit dem 1:1 beim FC Reimsbach ein Lebenszeichen von sich gegeben und damit ihre gute Leistung bei der 1:2-Niederlage in Auersmacher untermauert. Für den sportlichen Leiter Christoph Riehm hat der Punktgewinn in Reimsbach etwas deutlich gemacht: "Das Spiel war ein Indiz dafür, dass sich die Mannschaft noch nicht aufgegeben hat", bekräftigt der Hangarder Sportvorstand vor dem Heimspiel am Sonntag um 15.30 Uhr gegen den VfB Dillingen. Riehm nennt Gründe für die neu gewonnene Stabilität der Mannschaft und erklärt: "Trainer Anatol Eremeev hat offenbar die passenden Worte gefunden und die richtigen personellen Maßnahmen ergriffen". Die Mannschaft sei intakt, bestätigt Riehm, "und jetzt wollen wir versuchen, auch gegen Dillingen etwas zu erreichen".