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Neues vom Illtalstadion
Clubheim des FV Eppelborn wird umgebaut

Jörg Kühn (2. v. r .) erläutert den Umbau-Plan Alwin Theobald, Tobias Saar, Günter Schmitt, Berthold Schmitt und Dr. Andreas Feld (v. l.).
Jörg Kühn (2. v. r .) erläutert den Umbau-Plan Alwin Theobald, Tobias Saar, Günter Schmitt, Berthold Schmitt und Dr. Andreas Feld (v. l.). FOTO: Andreas Engel
Eppelborn. In der Winterpause hat sich auf dem Gelände des Fußball-Oberligisten schon einiges getan. Von Heinz Bier

Auch ohne Punktspielbetrieb hat sich im Eppelborner Illtalstadion während der Fußball-Winterpause einiges getan. Nach dem Aufstieg des FV Eppelborn in die Fußball-Oberliga im vergangenen Sommer ist der Verein nun dabei, auch sein Sportheim Oberliga-tauglich zu machen. Bei einer Baubegehung im kleinen Kreis am vergangenen Freitag erläuterten FVE-Vorsitzender Günter Schmitt und der Eppelborner Architekt Jörg Kühn, was bisher schon passiert ist.


Nachdem das Clubheim schon im vergangenen Sommer einen überdachten Vorbau erhalten hat, wurde das Gebäude jetzt auch seitlich um einen Anbau erweitert. Dort werden im unteren Bereich ein Vereins-Geschäftszimmer mit der notwendigen technischen Ausstattung und ein Multifunktionsraum eingerichtet, in dem dann auch Hauswirtschaftsgeräte wie Waschmaschine und Trockner für die Trikotwäsche stehen werden. Im oberen Bereich des Anbaus werden neue Toiletten gebaut, die vorhandene Toilettenanlage im Untergeschoss des bestehenden Clubheims wird als Behinderten-WC umgebaut. Ab Mitte Mai, wenn die Fußballsaison vorbei ist, wird im nächsten Schritt der komplette Umkleidetrakt saniert, „denn dort ist alles noch wie vor 40 Jahren“, merkte der Architekt an.

Als letzte Maßnahme wird dann der Gastraum des Clubheims saniert und völlig neu gestaltet. 390 000 Euro muss der Verein für die Maßnahme in die Hand nehmen, wird bei der Finanzierung aber von mehreren Seiten unterstützt. Innen- und Sportminister Klaus Bouillon, der bei der Baubegehung am Freitag durch seinen Staatssekretär Christian Seel vertreten wurde, hatte dem FVE schon vor längerer Zeit eine Bedarfszuweisung von 150 000 Euro zugesagt, die Sportplanungskommission gewährt einen Zuschuss von 38 000 Euro, die Gemeinde Eppelborn, die durch den Ersten Beigeordneten Berthold Schmitt vertreten war, schießt 48 500 Euro dazu und Familienministerin Monika Bachmann unterstützt den Bau der Behindertentoilette mit 2000 Euro. Den Rest muss der FVE als Eigenleistungen erbringen. Günter Schmitt erwähnte bei dem Anlass aber auch die Unterstützung des Clubs der Freunde des FV Eppelborn, der Sach- und Arbeitsleistungen in Höhe von 10 000 Euro beigesteuert hat. Der Dank des Vereins hierfür galt Peter Müller, der nicht nur Verfassungsrichter, sondern auch stellvertretender Vorsitzender des FVE-Fördervereins ist. Der Umbau soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein, kündigten Architekt und Vereinschef an.