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Bürgermeister von Eppelborn setzt sich für Bürgerin in Äpypten ein

Bürgermeister Eppelborn : Rückkehr aus Luxor

Eppelborns Bürgermeister Feld zeigte für eine Bürgerin besonderen Einsatz.

(red) Ein besonderer Hilferuf mitten in der Corona-Krise erreichte Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld aus dem ägyptischen Luxor. Dort hatte eine Eppelbornerin festgesessen, teilt die Pressestelle der Gemeinde mit. Seit mehreren Wochen war die 59-jährige bereits in der südägyptischen Touristenmetropole in ihrem Winterexil. Nach einem schweren Unwetter hatte sie sich eine Bronchitis zugezogen und wollte zurück nach Deutschland. Also organisierte sie schnellstmöglich ihre Rückkehr, buchte für den 30. März einen Rückflug und schöpfte Hoffnung auf baldige Heimkehr. Die wurden jäh zerstört, als sie erfuhr, dass ab dem 19. März alle Flüge aus Ägypten nach Deutschland gestrichen wurden.

In ihrer Not und ihrer Sorge um ihre Gesundheit schaltete sie den Bürgermeister in ihrer Heimatgemeinde Eppelborn ein. Andreas Feld nutzte seine Kontakte aus seiner Zeit in der Staatskanzlei und nahm umgehend Kontakt zum Außenministerium auf. „Ich habe mich sofort für unsere Mitbürgerin eingesetzt und noch in der Nacht das Telefon in die Hand genommen. Ihr muss schnell geholfen werden“, erklärt Eppelborns Bürgermeister.

Am Freitag kam die gute Nachricht: Die Dame konnte auf eigene Faust nach Hurghada reisen und flog nach München, wo sie am Samstag erwartet wurde.