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„Blutleerer Auftritt“ von Hertha Wiesbach gegen den FCS II

Saarbrücken. Mirko Reuther

Beim Fußball-Oberligisten FC Hertha Wiesbach herrscht Alarmstimmung. Gegen den Tabellenvorletzten FC Saarbrücken II verlor der FC Hertha am Sonntag auswärts mit 0:2 und bleibt damit auch im dritten Ligaspiel 2015 ohne Sieg.

"Noch haben wir ein paar Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir auch dementsprechend auftreten", grollte Wiesbachs Trainer Heiko Wilhelm, der seiner Elf einen "blutleeren Auftritt" attestierte. In der Tat ließ Wiesbach vor 100 Zuschauern auf dem Kunstrasen am FC-Sportfeld den klaren Willen vermissen, beim Kellerkind gewinnen zu wollen. Nur eine klare Torchance verzeichnete die Hertha in Halbzeit eins. Patrick Ackermann scheiterte mit einem Flachschuss aus zehn Metern an FCS-Torhüter Robin Scheid (26. Minute). Der FCS II brannte zwar ebenfalls kein Offensiv-Feuerwerk ab - überzeugte aber durch gute Organisation und Effizienz. Kurz vor der Halbzeit klärte Hertha-Torwart Philippe Persch zunächst stark gegen Saarbrückens Dominic Altmeier - doch den Abpraller schob Saarbrückens Stefan Reisinger ohne Mühe ins leere Tor (45. Minute).

Im zweiten Durchgang schien Wiesbach zunächst verbessert. Doch nach einem Lattentreffer von Hertha-Kapitän Carsten Ackermann (49.) war der FCS wieder das bessere Team. Persch hielt Wiesbach mit einer Glanzparade gegen Reisinger zunächst im Spiel (52.), doch kurz darauf war Wiesbachs Torwart bei einem Flachschuss des ehemaligen Bundesliga-Profis chancenlos (58.). In der letzten halben Stunde war Wiesbach das Bemühen um den Anschlusstreffer nicht abzusprechen, klare Torchancen gab es aber keine mehr. "Wir haben uns kaum Chancen herausgespielt. Der FCS wollte den Sieg mehr und hat verdient gewonnen", sagte Wilhelm.