Bingen sieht die HFI als Vorbild

Die Handballfreunde Illtal reisen an diesem Sonntag zur HSG Rhein-Nahe Bingen . Die HSG steht mit 17:19 Punkten auf Platz elf der Oberliga-Tabelle. Die Illtaler sind punktgleich mit der TSG Haßloch Spitzenreiter.

HSG-Trainer Axel Eichholtz sieht die HFI "völlig zu Recht dort vorne" und freut sich auf das Kräftemessen ab 16 Uhr in der Realschul-Halle. Die Gäste seien dabei klar Favorit. Eichholtz sieht die HFI sogar als ein Vorbild für die eigene Mannschaft, die eine ähnliche Entwicklung nehmen soll: "Sie haben zwei, drei erfahrene und viele junge Spieler dabei, die jetzt seit Jahren zusammenspielen. Da gibt es keine spektakulären Einkäufe und keine Wunder-Handballer. Aber die Mannschaft ist in sich gefestigt und unglaublich kompakt."

Die HFI hören das gerne, erinnern sich jedoch ungern an das Hinspiel in der heimischen Hellberghalle. Zwar konnten die Zebras mit 23:18 gewinnen, so richtig zufrieden war am Ende aber keiner. HFI-Trainer Steffen Ecker: "Das war insbesondere zum Ende hin ein wirklich schlechtes Handballspiel. Und ich war dann auch froh, als es rum war."

Am Sonntag müsse im Vergleich zum Hinspiel insbesondere die Chancenauswertung besser werden. HFI-Kapitän Sebastian Hoffmann fordert auch: "Die haben einen sehr guten Torwart, aber wir dürfen Bingen nicht wieder durch unsere eigenen Fehler aufbauen."

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