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Biber haben Appetit auf Apfelbäume

Biber haben Appetit auf Apfelbäume

Schon fünf Apfelbäume und einen Zwetschgenbaum haben Biber auf dem Anwesen von Karlheinz Thome gefällt. Jüngst fiel wieder ein Apfelbaum den Nagezähnen des Tieres zum Opfer. Jetzt überlegt der Pensionär, einen Zaun zu ziehen.

. Wieder hat ein Biber einen seiner Apfelbäume gefällt. Karlheinz Thome zeigt den Schaden. Nachdem die Ill und der parallel verlaufende Mühlenbach in Eppelborn renaturiert worden sind, wurden auch Biber ausgesetzt. Und nun treffen Zivilisation und Natur aufeinander. Deutlich sieht man auf der ziemlich steil zum Bach abfallenden Streuobstwiese hinter dem Anwesen von Thome (73) die Trampelpfade der eifrigen Großnager. Insgesamt haben die Tiere schon fünf seiner Apfelbäume und einen Zwetschgenbaum gefällt. Zunächst, so berichtet der pensionierte Diplomingenieur beim Finanzbauamt, fällt ein Biber einen Baum, lässt ihn liegen, und schleppt ihn in der nächsten Nacht zu seiner Burg. Dämme des Bibers im Mühlenbach stauen das Gewässer, "so wie es in der Natur ist", sagt Thome. Insgesamt sind auf den bachnahen Grundstücken im Fröschengarten in Eppelborn etwa 30 Obstbäume gefährdet, weiß Thome. Jetzt müsse er mit einigem Aufwand einen Zaun ziehen, so der Hobbygärtner, das rechne sich dann nicht mehr.