Bereicherung für Ahnenforscher

Humes. Dass sich die Ahnenforschung steigender Beliebtheit erfreut, zeigte die Vorstellung des Familienbuches von Wiesbach und Humes. Der Vorsitzende des Förderkreises für Heimatkunde und Denkmalpflege Eppelborn, Günther Maas, konnte in der Villa Bellini in Humes zahlreiche Gäste und Vertreter von Heimatvereinen begrüßen

Humes. Dass sich die Ahnenforschung steigender Beliebtheit erfreut, zeigte die Vorstellung des Familienbuches von Wiesbach und Humes. Der Vorsitzende des Förderkreises für Heimatkunde und Denkmalpflege Eppelborn, Günther Maas, konnte in der Villa Bellini in Humes zahlreiche Gäste und Vertreter von Heimatvereinen begrüßen.Das 880 Seiten starke Werk mit den Personenstandsdaten der Einwohner von Wiesbach und Humes vor 1900 wurde in mehrjähriger genealogischen Arbeit von Gerhard Storb, Günther Maas und Helmut Groß geschaffen. Ebenso wie bei dem Familienbuch von Eppelborn haben Gerhard Storb und Helmut Groß die erforderlichen Vorarbeiten zur Erstellung des Buches geleistet."Dabei hat unser leider allzu früh verstorbenes Vereinsmitglied Gerhard Storb mit der Verkartung des Kirchenbuches Nummer 7 von Wiesbach sowie der Standesregister der Bürgermeisterei von Dirmingen den wesentlich größeren Teil der Datenerfassung erbracht", würdigte Günther Maas das Wirken von Storb. Helmut Groß betrieb die Quellenstudien und transkribierte die überaus schlecht geführten Kirchenbücher Nummer 6 und 7 der Pfarrei Wiesbach. In nahezu sechsjähriger Arbeit hat Günther Maas die Daten von Storb und Groß zusammengefügt und per Computer erfasst. Das Familienbuch enthält auch eine ganze Reihe von Familien aus Kutzhof, Lummerschied und Hierscheid.Die vorliegende genealogische Sammlung von Wiesbach und Humes umfasst etwa 19 500 Personen, die in 2345 Familienblöcken zusammengefügt sind. "Sie ergänzt die saarländische Familienkunde um Namen und Daten der Bewohner zweier zentral gelegener Orte der Saargegend und wirft neues Licht in das immer noch teilweise vorhandene Dunkel der Saar-Genealogie", so Günther Maas. Der Mitautor berichtet in dem neuen Werk auch zur Geschichte von Wiesbach und Humes. "Das Buch wirft Licht ins immer noch teilweise vorhandene Dunkel der Saar-Genealogie."Günther Maas

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