Fußball: Bei der Hertha läuft’s wie am Schnürchen

Fußball : Bei der Hertha läuft’s wie am Schnürchen

Beim FC Hertha Wiesbach läuft es in der Fußball-Oberliga weiter wie am Schnürchen. Am vergangenen Samstag gewann der FC Hertha im Auswärtsspiel beim TuS Mechtersheim mit 1:0 (0:0). Am Dienstagabend ließ die Mannschaft einen beeindruckenden 4:0 (2:0)-Heimerfolg gegen die TSG Pfeddersheim folgen. Wiesbach hat damit acht seiner letzten neun Ligaspiele gewonnen und festigte in der Tabelle Rang drei.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben in der Oberliga seit drei Spielen kein Gegentor bekommen. Dass wir zu dieser frühen Saisonphase schon 26 Punkte haben, ist eine starke Leistung“, lobte Michael Petry. Der Hertha-Trainer hatte nach der 1:3-Pokalschlappe beim Saarlandligisten SV Mettlach in der letzten Woche noch kritische Töne angeschlagen. Am Samstag tritt Wiesbach zum Abschluss der englischen Woche um 14 Uhr beim Tabellenvierten Eintracht Trier an. „Dort wird es noch wichtiger sein, hinten sicher zu stehen. Wir müssen noch mehr arbeiten“, forderte Petry. Beim 1:0-Sieg in Mechtersheim sah der 40-Jährige eine lange ausgeglichene Partie mit wenigen Torraumszenen. Den Treffer des Tages erzielte Innenverteidiger Sebastian Lück. Der Abwehrchef traf nach einem Freistoß von Nico Veeck in der 65. Minute per Kopf.

Im Heimspiel gegen Pfeddersheim am Tag der Deutschen Einheit stellte der FC Hertha die Weichen früh auf Sieg. In der fünften Minute passte Maurice Urnau vom rechten Flügel auf Stürmer Björn Recktenwald, der das 1:0 markierte. Kurz vor der Pause durfte sich Vorbereiter Urnau auch als Torschütze feiern lassen. Er war nach einem Eckball von Giovanni Runco mit dem Kopf erfolgreich (41.). Pfeddersheim hatte im ersten Durchgang gefällig mitgespielt. Die starke Abwehr der Hertha ließ aber keine klare Chance zu. In der 47. Minute entschied Wiesbach die Partie. Urnau passte auf Recktenwald. Der Stürmer legte mit Übersicht auf den besser positierten Nico Veeck ab, der mit einem Linksschuss auf 3:0 erhöhte. Im Anschluss ließ Wiesbach mehrere Möglichkeiten ungenutzt. Rächen sollte sich das nicht. TSG-Spieler Lucas Oppermann vergab in der 70. Minute die einzige Chance für Pfeddersheim – und auf der Gegenseite traf der starke Recktenwald mit seinem zweiten Tor zum 4:0-Endstand (73.). „Ich bin superzufrieden“, lautete das Fazit von Petry, dessen Mannschaft nun drei ganz schwere Aufgaben vor der Brust hat.

Nach der Partie beim Vierten Trier an diesem Samstag empfängt Wiesbach am Samstag, 21. Oktober, den ungeschlagenen Ligaprimus FC Homburg im Stadion am Wallenborn. Eine Woche später tritt der FC Hertha auswärts zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten FK Pirmasens an.

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