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Behebung der Hochwasserschäden auf gutem Weg

Behebung der Hochwasserschäden auf gutem Weg

Die Wassermassen, die sich vergangenen Sommer am 7. Juni durch Dirmingen schoben, sind noch in Erinnerung. Etwa 200 Hilfskräfte von Feuerwehr, Bauhof sowie Helfer des THW, DRK, Tief- und Hochbaufachleute, Firmen und weitere hilfsbereite Menschen zeigten ihre große Solidarität mit den Betroffenen. Die Behebung der Schäden durch die Gemeindeverwaltung sei auf "sehr gutem Weg", schreibt das Rathaus jetzt in einer Pressemitteilung. In der Thalexweilerstraße wurde demnach bei drei der fünf Häuser das Fundament stabilisiert. Die Gemeinde hat hierbei die Planung und Vergabe dieser Arbeiten begleitet. Die Hangsicherung hinter den betroffenen Häusern ist in Planung. Anfang des Jahres wurde dort gerodet. Mit dem Bau der Baustraße zum Abtransport des Holzes und zur späteren Anlieferung von Material für die Gewässermaßnahme wird diese Woche begonnen. Die Arbeiten am Gewässer selbst sollen dann Mitte des Jahres starten, heißt es bei der Verwaltung weiter. Fünf Feldwege wurden kurzfristig provisorisch instand gesetzt, sodass die Landwirte ihre Arbeiten auf den Feldern weiterführen konnten. Die Ausschreibung zur Sanierung der Asphaltwege ist erfolgt. Die sonstigen Feldwegsanierungen werden bis Mitte des Jahres begonnen oder abgeschlossen sein. Alle betroffenen Feldwegegräben und die zugehörigen Durchlässe wurden gereinigt, heißt es weiter, sodass sie wieder funktionsfähig sind. Die endgültige Instandsetzung erfolgt zusammen mit den Feldwegsanierungsmaßnahmen.

Am Ortseingang Dirmingen wurden die Abflusskanäle und Gräben zusammen mit dem Landesbetrieb für Straßenbau gereinigt. Mit den Geröllmassen wurde hier ein Damm zum Schutz der gegenüberliegenden Häuser errichtet. Der Bau eines Rückhaltebeckens sowie die Umverlegung des Entwässerungsgrabens sind in Planung. Bis zur Fertigstellung der Maßnahme bleiben die Erdmassen entlang der Landstraße zur Sicherung der gegenüberliegenden Anwesen liegen. Für den Neubau des Einlaufbauwerkes in der Urexweilerstraße mit dem darüber liegenden Entwässerungsgraben werden zurzeit die Grundstücksverhandlungen geführt. Zusätzlich werden die Planungen mit dem Landesamt für Umweltschutz abgestimmt. Das Teilstück des Grabens von der Urexweilerstraße bis zum Alsbach soll im zweiten Halbjahr instand gesetzt werden.