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Ortsrat Macherbach
Baumbestattungen sollen kommen

Macherbach. Auch beim Haushalt herrscht Einstimmigkeit im Macherbacher Ortsrat. Von Carolin Merkel

Die Beratungen über den Doppelhaushalt in der Gemeinde Eppelborn standen am Montagabend auf der Tagesordnung des Ortsrates Macherbach. Der Gemeinderat, erläuterte Ortsvorsteher Jürgen Nürnberger, CDU, habe sich mehrheitlich für die Form des Doppelhaushaltes ausgesprochen, informierte er vorab seine Ortsratskollegen. Zudem müsse die Gemeinde als Haushaltsanierungsgemeinde zum einen Sparvorschläge im Haushalt einarbeiten, zum anderen Möglichkeiten eröffnen, weitere Gebühren zu erheben.


Für den Ortsteil Macherbach, erläuterte Nürnberger, stehen auch in den beiden Jahren 2018/19 wiederum jährlich 20 000 Euro für die Sanierung der Kopfsteinpflasterrinne im Investitionsprogramm. Auf Anregung des Ortsrates soll die Gemeinde nun die Maßnahme im Jahr 2018 aussetzten und die 20 000 Euro in das Jahr 2019 verschieben. Das, so sagte Nürnberger, erspare sicherlich Kosten bei der Ausschreibung. In einem miserablen Zustand sei die Straße In Macherbach im Bereich des Bürgerhauses, wie Nürnberger weiter erklärte. Er habe bereits beim Bauamt darauf hingewiesen, dennoch sei die Maßnahme erst einmal auf das Jahr 2020 verschoben worden. „Wir haben in unserem Ortsteil keine großen Projekte vorgesehen, machen immer nur das, was absolut notwendig ist“, sagte er und bekam vom Ortsrat das einstimmige Votum für den Haushaltsentwurf.

Einstimmigkeit herrschte auch über den Entwurf der parteiübergreifenden Arbeitsgruppe, die sich mit der Neufassung der Gebührenordnung der Eppelborner Friedhöfe beschäftigt hatte. „Dem jetzigen Vorschlag können wir durchaus zustimmen“, sagte der Ortsvorsteher.



Geschlossen zugestimmt haben die Mitglieder schließlich auch der Idee, im Bereich der St. Josef-Kapelle die Möglichkeit der Baumbestattungen zukünftig zu ermöglichen. Nachdem bereits der Ortsrat Bubach-Calmesweiler die Idee ins Auge gefasst hat, will auch das Gremium in Macherbach dieser Idee offen gegenübertreten. „Es gibt neue Bestattungsformen in der Gesellschaft, ein Friedwald ist sicherlich zukunftsfähig. Der Ort hinter der Kapelle bietet sich an“, erklärte Nürnberger.