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Bauernhaus Habach
Bauernhaus war bei Tag des Denkmals Besuchermagnet

Habach. Im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“, der dieses Jahr unter dem Motto „Entdecken, was verbindet“ stand, ließ die Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn am und um das Bauernhaus in Habach alte Handwerksberufe wieder lebendig werden.

Das alte Bauernhaus in Habach, aus dem Jahr 1847, mit einem Wohn- und Wirtschaftsteil unter einem Dach, bot dabei die ideale Kulisse und lockte bei herrlichem Wetter mehrere hundert Besucher an, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt.


Viele Alltagsgegenstände stellten die Bauern früher über die Wintermonate selbst her, wie das Besenbinden, das Karl Joachim demonstrierte oder das Stuhl- und Korbflechten, das Mitarbeiter von der Korbflechterei vom Hofgut Serrig anschaulich vorführten. Daneben konnten die Besucher bei Steinmetzarbeiten von Judith Pink und Schreinerarbeiten von Stefan Klein zu sehen, beim Spinnen bei Gerdi Besch, beim Klöppeln von Renate Kleist oder beim Weben von Marled und Hans Mader sich informieren, beim Herstellen von Nägeln bei Rudolf Birtel vorbeischauen, das Dengeln von Sensen bei Gerhard Niklas oder das Herstellen von Seilen bei Kunibert Holzer und Walter Alt beobachten oder gar selbst Hand anlegen, was Erwachsene und Kinder taten.

Gleichzeitig war noch die Ausstellung mit dem Titel „Magie der Farben“, eine Ausstellung einer Malgruppe der L`école Montmartre, Lebach zu sehen, die farbenfrohe Akzente in den historischen Räumen des Bauernhauses setzte.