Anke Rehlinger lobt bei Unternehmerfrühstück Eppelborns Entwicklung

Eppelborn · . Bereits zum dritten Mal hatte die Gemeinde Eppelborn gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neunkirchen zum Unternehmerfrühstück eingeladen. Doch bevor es am Freitag im Restaurant Cult im Big Eppel an die belegten Brötchen ging, richteten zwei Frauen das Wort an die vielen Gäste aus Handel, Handwerk und Kommunalpolitik.

"Ich stehe quasi zwischen ihnen und dem Frühstück", bemerkte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger , SPD . Sie ist derzeit in diversen Veranstaltungsreihen unterwegs, um mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen und um zu zeigen, woran das Ministerium arbeitet. Im Wirtschaftsministerium setze man sich nicht zuletzt mit der Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes für die mittelständischen Unternehmen ein und biete in Zusammenarbeit mit den Kammern ein umfangreiches Beratungsangebot an. Besonders lobte Rehlinger das Engagement der Gemeinde Eppelborn . "Ich war in der letzten Zeit mehrfach hier zu Gast, das spricht dafür, dass man voran will und bereit ist, für den Standort zu arbeiten."

Wie bereit man hier ist, Dinge anzupacken, erläuterte Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset. Oberste Priorität habe die Bildung, hier sei man bestens aufgestellt. "Schließlich sind Bildung und Betreuung ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, aber auch junge Familien", sagte sie. Weiteres wichtiges Thema ist für die Verwaltungschefin die Entwicklung des Ortskerns, "hier müssen wir Geduld beweisen; einen Investor zu finden, ein Konzept zu erstellen, das bekommt man nicht von heute auf morgen hin." Müller-Closset hatte auch Neuigkeiten mitgebracht, etwa, dass man dabei sei, Expansionsflächen für Aldi zu suchen, bemüht sei, einen DM-Markt anzusiedeln und auch Lidl am bestehenden Standort eine Erweiterungsmöglichkeit geben wolle. "Wir setzen auch auf die Eppel-Card, um die Kaufkraft an unsere Gemeinde zu binden", betonte sie. Sie gab den Unternehmen mit auf den Weg, auf die geänderten Voraussetzungen, wie etwa den Internethandel, zu reagieren. Reaktionen auf den demografischen Wandel und den damit verbundenen Fachkräftemangel forderte Rehlinger ein. Mit einem Paket mit 170 Maßnahmen begegnet das Ministerium dem Problem. "Doch aus eigener Kraft können wir es nicht schaffen, genügend Fachkräfte zu haben. Warum als Unternehmen nicht in einen Sprachkurs-Fond einzahlen? Derzeit kommen viele gut ausgebildete Flüchtlinge zu uns."

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort